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Ü-65-Empfang: „An uns Senioren kommt keiner vorbei“

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Alfred Piehler begrüßt beim Seniorenempfang der Gemeinde Nettersheim unter anderem die Damen der Tanzgruppe „Crazy Movement“ aus Tondorf. Foto: Anja Raith
Der Empfang der Gemeinde für Mitbürger jenseits der 65 war alles andere als eine betuliche Veranstaltung. Die Gäste amüsierten sich über das lustige und unterhaltsame Programm wie Bolle jüngst zu Pfingsten.  Von
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Wer sich einen Senioren-Empfang als betuliche Veranstaltung für in Ehren ergraute Mitbürger vorstellt, der wurde am Freitag bei der Neujahrsfeier der Gemeinde Nettersheim für Seniorinnen und Senioren, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, eines Besseren belehrt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Wilfried Pracht kam die Veranstaltung mit dem Aufmarsch der Jagdhornbläser richtig in Schwung.

Deren kraftvoll gespielte „Begrüßung“ stimmte die Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Hauptschule nicht nur auf die folgende Erläuterung der Jagd durch Gemeindeförster Wolfgang Schmieder ein. Auch der Journalist Manni Lang und Krimiautor Ralf Kramp enterten alsbald die Bühne, wo sie im Wechsel mit den Musikeinlagen von Johannes Esser und Andreas Hess für gute Unterhaltung sorgten. Als Manni Lang die Frage stellte, was denn mit dem Jagdhorn „getrötet“ werde, wenn der Jäger erlegt worden sei, war der Damm gebrochen.

Rosen und Stoffclowns

Ralf Kramp steuerte mit seinen Geschichten nicht minder lustige kriminalistische Ungeheuerlichkeiten bei. Gegen 17 Uhr ging dann der Wechsel zum karnevalistischen Teil des Nachmittags über die Bühne. Den Anfang machten die schon seit Jahren als „Rathausschwalben“ bekannten sangesfreudigen Mitarbeiter des „Beamtenbunkers“ in Zingsheim. Es folgte der Jugendspielmannszug Nettersheim, der die als „Seniorenprinzessin“ angekündigte amtierende Tollität Margret I. (Margarete Düren) aus Marmagen mit Pagen und Elferrat musikalisch auf der Bühne begrüßte. Margret I. stellte sogleich fest: „An uns Senioren kommt keiner vorbei.“

Dann übernahm wieder das Rathaus die Bühne mit einer gelungenen Büttenrede des Allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters, Alfred Piehler, und einem bemerkenswerten Auftritt von Personalchef Hans-Peter Schell als Clown. Nach dem Auftritt der Frauentanzgruppe „Crazy Movement“ aus Tondorf durften die Senioren zur Akkordeonmusik der „Quetschemänn“ kräftig mitschunkeln.
Zum Schluss erhielten die Damen zum Lied „Ruet senn de Ruuse“ je eine langstielige Rose und die Herren einen kleinen Stoffclown.

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