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Kartendienst: Apple-Maps sind „lebensgefährlich“

Apples neue Karten-App bleibt in der Kritik.  Foto: dpa
Über die Fehler in Apples Kartendienst für iPhone & Co. ist schon viel berichtet worden. Jetzt legt die australische Polizei nach und sagt, der Dienst sei potenziell „lebensbedrohlich“. Nutzer würden bei Hitze in die Irre geführt.
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Sydney. 

Die australische Polizei hat vor Navigationshinweisen von Apple iPhones gewarnt, durch die mehrere Nutzer bei Hitze in einen abgelegenen Nationalpark ohne Versorgungsmöglichkeiten geleitet wurden. Wenn es dort 45 Grad heiß sei, könnte „jemand sterben“, sagte der Polizeiinspektor Simon Clemence dem Rundfunksender ABC zu den Vorfällen im Murray Sunset National Park im Bundesstaat Victoria.

Die bekannt gewordenen Irrtümer ereigneten sich, als Nutzer von iPhones versuchten, mit Hilfe der elektronischen Daten in die Stadt Mildura zu gelangen. Die vom Handy übermittelten Daten leiteten sie zu einem Standort, der 70 Kilometer weit von Mildura entfernt liegt. Die Polizei wies darauf hin, dass in dem Nationalpark keine Wasserversorgung gewährleistet werden könne. Dadurch werde die ganze Sache „lebensbedrohlich“. (afp)

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