Auf der Jahrespressekonferenz in Wolfsburg hat der Autobauer nun den e-Up enthüllt. Nach der Publikumspremiere im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) soll das kleine Batterieauto auf den Markt kommen. Erst dann will VW auch den Preis für das erste Elektromodell der Marke nennen, das bei den Händlern stehen wird.
Aufladen an jeder Steckdose
Der umgerüstete Kleinwagen fährt mit einem bis zu 82 PS starken E-Motor, der aus Lithium-Ionen-Zellen gespeist wird. Die Akkus sollen Strom für bis zu 150 Kilometer Reichweite speichern können und sich an jeder Steckdose aufladen lassen. Dabei genügten 30 Minuten für eine Ladung von 80 Prozent, teilte VW weiter mit.
Der e-Up ist dem konventionellen Benziner bei den Fahrleistungen kaum unterlegen: Mit bis zu 210 Newtonmetern Drehmoment beschleunigt er dem Hersteller zufolge in 14 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135 km/h begrenzt. Der e-Up soll bald noch einen großen Bruder bekommen, kündigte Entwicklungschef Ulrich Hackenberg an: „Noch in diesem Jahr zeigen wir auch den Golf mit Elektroantrieb.“
Wiesmann GT MF4-CS
1988 wurde die Automanufaktur Wiesmann gegründet, das heißt, 2013 feiert die Firma 25-jähriges Jubiläum. Zum Fest schenkt sich der Hersteller aus Dülmen den GT MF4-CS. Passend zum Anlass, soll es 25 Exemplare von dem Clubsport-Coupé geben. Für den Antrieb sorgt wie beim MF4-S ein Vier-Liter-V8 mit 420 PS. Damit sprintet man in 4,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht bis zu 293 km/h. Der Grundpreis liegt bei 229.900 Euro.


