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Bundesregierung soll letztes Wort bei Organentnahme bekommen

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Berlin. Zehn Monate nach Bekanntwerden der Organspende-Skandale in Deutschland will die Politik Ärzte stärker kontrollieren. Richtlinien der Bundesärztekammer zur Organentnahme sollen künftig vom Bundesgesundheitsministerium genehmigt werden müssen. Gesundheitspolitiker aus allen Bundestagsfraktionen hätten sich auf eine erneute Änderung des Transplantationsgesetzes geeinigt, schreibt die «Ärzte Zeitung». Laut Berliner «tageszeitung» machen sich Mediziner, die Wartelisten für Spenderorgane manipulieren, um die eigenen Patienten zu bevorzugen, künftig strafbar. (dpa)