Vorlesen
0 Kommentare

DGB-Chef fordert «Marshall-Plan» gegen Jugendarbeitslosigkeit

Erstellt
Berlin

Vor der EU-Konferenz zur Jugendarbeitslosigkeit im Kanzleramt hat DGB-Chef Michael Sommer einen Marshall-Plan mit massiven Investitionen gefordert. Sechs Milliarden Euro seien ein lächerlicher Betrag, sagte Sommer zu den bereits zugesagten EU-Mittel. Deutschland gebe allein 150 Milliarden Euro nur für die Verwaltung der Jugendarbeitslosigkeit aus, statt sie für ihre Bekämpfung einzusetzen, kritisiert Sommer in der «Passauer Neuen Presse». Die Gewerkschaften wollen bei einem Gegengipfel zum Treffen im Kanzleramt Sofort-Maßnahmen für Jugendliche einfordern. (dpa)