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Albert Hammond: Welthits zum Wünschen

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Zweieinhalb Stunden Programm lieferte Albert Hammond in der Nippeser Kulturkirche. Foto: Klinkhammer
Nach langer Pause ist der Londoner Songschreiber Albert Hammond auf die Bühne zurückgekehrt. Vier Tage vor seinem 69. Geburtstag am kommenden Samstag präsentierte er 30 seiner größten Hits in der ausverkauften Nippeser Kulturkirche.  Von
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Er schrieb Welthits am laufenden Band: „The Air That I Breathe“ (Hollies), „One Moment In Time“ (Whitney Houston), „When I Need You“ (Leo Sayer) und „I Don’t Wanna Lose You“ (Tina Turner). Vier Tage vor seinem 69. Geburtstag am kommenden Samstag präsentierte Albert Hammond 30 seiner größten Hits in der ausverkauften Nippeser Kulturkirche. Erstmals seit 35 Jahren ist der britische Songschreiber, Komponist, Gitarrist und Sänger samt einer vierköpfigen Band wieder auf Deutschland-Tour. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie toll es ist, wieder auf der Bühne zu stehen“, freut sich der Evergreen-Komponist, und Hunderte seiner treuen Fans freuten sich mit ihm.

Lange Zeit war es still geworden um den gebürtigen Londoner. Hammond konzentrierte sich hauptsächlich aufs Komponieren und weniger auf Bühnenauftritte. Jetzt ist er zurück, der charmante Endsechziger, der gut gelaunte Entertainer, der lebendige Sänger mit Gitarre. Mit „Everything I Want To Do“ wählt Hammond einen Auftakt nach Maß. Das Publikum ist bei ihm. Und er ist bei seinen Fans. Er schäkert, scherzt, lächelt in Handykameras, fragt zwischendurch nach der Uhrzeit und freut sich, dass die Gäste lange applaudieren. „Dann habe ich etwas mehr Zeit zum Luftholen“, sagt er.

Beim Spielen seiner Lieder fühle er sich immer noch wie in den 1960er oder 1970er Jahren. Zu den meisten Songs erzählt er kleine Geschichten. Wie die Stücke entstanden sind und dass er sie oft in kurzer Zeit geschrieben habe. „Sie kamen einfach von oben in mich hinein“, sagt er und zeigt in Richtung Kirchendecke. Dann ruft Hammond zum Wunschkonzert auf. „I Was Blue“, wünscht sich jemand aus der ersten Reihe. „Oh yeah“, antwortet der Künstler und legt los. Auf Zuruf spielt er weitere Hits aus den letzten 50 Jahren.

Nach zwei Stunden hält es niemanden mehr auf den Kirchenbänken: stehender Beifall nach „One Moment In Time“. Wer kann, tanzt auf der Stelle bei „The Free Electric Band“ und „I’m A Train“. Sein wohl bekanntester Song „It Never Rains In Southern California“ ist nach zweieinhalb Stunden, die Hammond ohne Pause durchzieht, das letzte Lied, das er in Nippes anstimmt. Danach gibt’s dann nur noch eines: Autogramme für alle.

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