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Keine positiven Befunde: Sperre der Galopprennbahn aufgehoben

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Im Oktober musste ein an Infektiöser Anämie erkranktes Pferd eingeschläfert werden. Foto: Worring
Endgültiges Aufatmen beim Kölner Rennverein: Auch bei der zweiten Testreihe an den unter Quarantäne stehenden Rennbahnpferden sind keine Infektionen festgestellt worden. Im Oktober war ein erkranktes Pferd eingeschläfert worden.
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Köln

Aufatmen in Weidenpesch: Drei Monate nach den gesetzlich vorgeschriebenen ersten Untersuchungen sind erneut bei keinem der Pferde positive Befunde aufgetreten. Das Ergebnis hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- Emscher-Lippe (CVUA) in Münster am Freitag bekanntgegeben. Das Kölner Veterinäramt hat die vor einem Vierteljahr gesetzlich notwendige Quarantäne für die Rennbahnpferde wieder aufgehoben. Die in Köln trainierten Pferde können damit von sofort an wieder an Rennveranstaltungen im In- und Ausland teilnehmen.

Wegen der Sperre war die Karriere der Weltklassestute Danedream zu Ende gegangen. Für sie entfielen die Titelverteidigung 2012 im Prix de l'Arc de Triomphe in Paris und ein Start im Japan Cup. Die Stute wird nun in Japan in die Zucht wechseln.

Nachdem ein Rennpferd auf der Galopprennbahn in Weidenpesch an Infektiöser Anämie erkrankt war, wurde das Tier im Oktober auf Geheiß der Behörde eingeschläfert. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte es sich in einer Tierklinik bei einem infizierten Pferd angesteckt. In NRW und Rheinland-Pfalz waren weitere Krankheitsfälle aufgetreten, die offenbar die selbe Ursache hatten.

Sämtliche Pferde auf dem Rennbahngelände standen daraufhin für drei Monate unter Quarantäne. Die Vorschriften zum Schutz gegen die Ansteckende Blutarmut der Einhufer, die so genannte „Einhufer-Blutarmut-Verordnung“, sahen außerdem vor, dass die Pferde das Gelände der Galopprennbahn nicht verlassen durften. Alle Rennen mussten daraufhin abgesagt werden.

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Bei der Infektiösen Anämie handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Tierseuche. Die Krankheit können nur Pferde oder andere Einhufer bekommen. Menschen oder andere Tiere sind nicht gefährdet.

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. als betroffener Zuchtverband und der Kölner Rennverein e.V. reagierten laut Mitteilung der Stadt auf die Ergebnisse erleichtert. (ksta mit dpa)

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