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Probacher Straße in Eitorf: Zu viele sind zu schnell unterwegs

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Die Probacher Straße in Eitorf Foto: Sandra Ebert
Erlaubt sind auf der Probacher Straße in Eitorf nur 50 Stundenkilometer, doch bei der jüngsten Messung waren 85 Prozent aller Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die Anwohner wollen die Raser und den Durchgangsverkehr nicht länger hinnehmen.  Von
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Eitorf

Zu viel Durchgangsverkehr, zu viele Raser. In Kürze ist es das, was die Anwohner der Probacher Straße in Eitorf belastet. Und was sie nicht länger hinnehmen wollen. Die Eitorfer SPD hatte daher auch einen Antrag in den Planungs- und Verkehrsausschuss des Kreises eingebracht.

Die mit Einfamilienhäusern gesäumte Strecke ist Teil der gut ausgebauten Landstraße 87 von Bourauel nach Halft. Vor drei Jahren zählte der Landesbetrieb eine tägliche Verkehrsbelastung von 7600 Fahrzeugen, darunter 320 Lkw. Und nicht nur das: Die meisten der Fahrzeuge sind auch noch deutlich zu schnell unterwegs. Das ergab eine Messung, die im Zeitraum vom 10. bis 14. Juni dieses Jahres durchgeführt wurde.

Eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gilt auf der Probacher Straße, doch wurden bei der jüngsten Messung 85 Prozent aller Fahrzeuge mit bis zu 14 Stundenkilometern mehr auf dem Tacho gemessen.

Allein in den vier Tagen, an denen im Juni das Radargerät an der Probacher Straße aufgestellt wurde, waren über 3700 Fahrzeuge in Fahrtrichtung Schmelze bis zu zehn Stundenkilometer zu schnell, Richtung Windeck 2740. Mit 90 und mehr Stundenkilometern wurden in der Tempo-50-Zone in beide Richtungen immerhin noch jeweils über 60 Fahrer erwischt.

Nicht das erste Mal, dass Temposünder der Polizei auf der Probacher Straße ins Netz gingen. Denn weil eine zwei Jahre zurückliegende Messung ähnliche Ergebnisse gebracht hatte, führen Straßenverkehrsamt und Kreispolizeibehörde auf der L 86 vermehrt Messungen durch.

Nun sollen digitale Geschwindigkeitstafeln in jede Fahrtrichtung angebracht werden. Bis zum Ende des Jahres will das Straßenverkehrsamt mit weiteren Radarmessungen dann überprüfen, ob die Fahrer ihr Tempo drosseln. Sollte das nicht der Fall sein, müssten als letzte Lösung die Bagger anrücken und die rund vier Meter breite Straße verengen. Eine solche Baumaßnahme würde vom Land getragen. Sollten dabei jedoch auch die Bürgersteige verändert werden müssen, wird die Gemeinde Eitorf zur Kasse gebeten.

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