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Altenberg: Winterwunderland im Zeichen des Elchs

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Sehr stimmungsvoll ist der Altenberger Weihnachtsmarkt im Schatten des Domes. Foto: Diethelm Nonnenbroich
Die Besucher erlebten in Altenberg einen märchenhaften Weihnachtsmarkt, was nicht zuletzt am zumindest am Samstag perfekten Wetter lag. Handgemachtes und Elche jedweder Art lagen in der Käufergunst ganz weit vorn.  Von
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„Das Besondere am Altenberger Weihnachtsmarkt ist die einmalige Atmosphäre am Dom – und dass hier nur Kunsthandwerk und kein Schund angeboten wird“, sagt Ulla Schüller. Die Solingerin verkaufte am Wochenende Nikoläuse, Katzen und Hunde in allen Größen. Alle waren aus Holzscheiten hergestellt, liebevoll von Hand bemalt und kunstvoll auf der Hecke vor Haus Altenberg dekoriert – nur einige von vielen Hinguckern, die sich beim Bummel entlang der 50 Verkaufsbuden entdecken ließen.

„Bis auf einen Aussteller sind trotz des heftigen Schneefalls am Freitag alle gekommen“, freute sich Initiator Markus Wißkirchen. Allerdings verspätete sich das Anleuchten des Tannenbaums, da wegen der Schneemassen die Lichterkette nicht von einer Leiter aus in den Baum gehängt werden konnte. „Ich habe einen Korb auf den Traktor gesetzt und damit denjenigen, der die Lichterkette reinhängen sollte, hochgehoben“, schildert Wißkirchen. Das klappte zwar, aber der Traktorkorb kam nicht hoch genug, so dass in diesem Jahr die Spitze des Tannenbaums im Dunkel lag.

Dafür funkelten am Samstag der Schnee und die vielen Schmuck- und Dekorationsstücke in den Ständen im Sonnenlicht, das der Kulisse vor dem Dom etwas Märchenhaftes verlieh. Dass das russische Newa-Quartett dann auch noch passende Musik spielte, verstärkte den Eindruck, im Winterwunderland angekommen zu sein. Der Duft von gerösteten Maronen, Glühwein und frisch über dem Feuer gegarten Lachs lag über dem Platz. Die Besucher konnten Vertrautes und Neues entdecken. Etwa den Stand der Neschener Nachbarschaft, die Schwedenfeuer zugunsten des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße in Köln verkauft. Oder das Floriansbrot der Jugendfeuerwehr, die außerdem noch handgemachte Lebkuchen in Form von Feuerwehrautos anbot. Die Katholische Landjugend verkaufte Zimtsterne und gebrannte Mandeln, die helfen sollen, das nächste Pfingst- und Sommerlager zu finanzieren. Der Trend des Jahres scheinen Elche zu sein: Wer wollte, konnte Schiefertafeln in Elchform ebenso mit nach Hause nehmen wie Holzelche und Elchköpfe aus Stoff, die wie Jagdtrophäen das Wohnzimmer schmücken sollen. „Die Mischung aus Ehrenamtlern und Profiverkäufern und die Herzlichkeit aller Beteiligten machen das Flair hier aus“, meinte Regina Gottschling, die schon seit Jahren aus Köln nach Altenberg kommt. Und dazu gehörte auch, dass das Team vom Altenberger Domladen kurzerhand den Verkauf der Dresdner Christstollen übernahm, weil der Aussteller, der eigentlich die Spezialität aus Sachsen verkaufen wollte, ausgefallen war.

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