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Innenstadt: Eine Baustelle weniger in Overath

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Der Weihnachtsbaum ist natürlich nur die Übergangslösung – über die endgültige Gestaltung des Kreisels wird noch diskutiert.  Foto: Roland U. Neumann
Mit dem Kreisverkehr in der Overather Mitte soll die Schadstoffbelastung sinken. Momentan ziert die Mitte des Kreisverkehrs noch ein Tannenbaum, wie er künftig gestaltet werden soll steht noch nicht fest.  Von 
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In der Overather Innenstadt läuft es endlich wieder rund. Rechtzeitig vor Weihnachten ist der Kreisverkehr fertig geworden, die Behelfsampeln sind weg. Am Dienstag wurden von den Bauarbeitern letzte Stromleitungen eingesammelt. Zwar stehen auf den Bürgersteigen noch ein paar Absperrungen herum, mit denen Blumenbeete geschützt werden sollen, die noch keine Blumen haben. Aber der Verkehr drumherum läuft schon wieder ziemlich flüssig. Mit den Baukosten ist man im vorher abgesteckten Rahmen geblieben: „425000 Euro wird der Kreisverkehr kosten“, teilte Bürgermeister Andreas Heider mit. Man sei sehr zufrieden mit der Arbeit des beauftragten Bauunternehmens, das innerhalb von acht Monaten aus einer vielbefahrenen, ampelgeregelten Kreuzung einen Kreisel machte. Das brachte allerdings zum Teil erhebliche Rückstaus mit sich.

Ob der Kreisverkehr auch für eine bessere Luft in der Innenstadt sorgen wird, bleibt abzuwarten. Das Verkehrsbauwerk an der Hauptstraße/Siegburger Straße ist Bestandteil des Luftreinhalteplans für Overath. In der City waren in der Vergangenheit die Grenzwerte für Autoabgase mehrfach überschritten worden, was unter anderem zu Verboten für den Lkw-Verkehr geführt hatte. „Unsere Möglichkeiten sind jetzt erschöpft“, sagte Heider. Wenn nun noch zu hohe Emissionen auftreten sollten, müsse man bei der Bezirksregierung in Köln überlegen, wie es weitergehe. Mit einer Untertunnelung der Ortsdurchfahrt rechnet indes – aus Kostengründen – niemand mehr.

Für die Kommunalpolitiker beginnt demnächst die konkrete Phase der Überlegungen, wie das Innere des Kreisverkehrs gestaltet werden soll. „Es gibt diverse Vorschläge aus der Bürgerschaft“, sagte Heider. Man werde sie im neuen Jahr dem Rat vorlegen und zur Diskussion stellen. Heider selbst hatte vorgeschlagen, eine große Glocke im Kreiselzentrum aufzuhängen, die an das Stadtwappen erinnern soll.

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