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Musikpädagogik: Der zweite Versuch

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Nach dem ersten Fehlschlag soll nun ein neuer Anlauf folgen: Der runde Tisch zur Musikpädagogik soll im März tagen. Neben der VHS-Leitung sollen fünf Politiker aus beiden Städten teilnehmen.  Von
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Overath/Rösrath

Nach dem Fehlschlag des Runden Tischs zur Musikpädagogik folgt nun ein neuer Anlauf: Vertreter der Volkshochschule Overath/Rösrath und Politiker aus beiden Städten sollen sich zusammensetzen, um ein musikpädagogisches Konzept zu entwickeln. Das sollte nach einem Beschluss der VHS-Zweckverbandsversammlung vom März eigentlich längst geschehen sein, der Runde Tisch trat aber gar nicht zusammen (wie berichtet). Jetzt beschloss die Zweckverbandsversammlung, Nägel mit Köpfen zu machen. Sie fasste bereits ins Auge, welche Politiker beim Runden Tisch dabeisein sollen und zu welchem Termin. Neben der VHS-Leitung und den Leiterinnen der Musikpädagogik, Ingrid Hoheisel und Sigrid Lüttgens, sollen nun fünf Politiker aus den beiden Stadträten teilnehmen: Marc Schönberger (CDU, Rösrath) und Eymelt Sehmer (Grüne, Overath), die sich bereits beim ersten Anlauf gemeldet hatten, außerdem Hermann Küsgen (FDP, Overath) und ein Vertreter der SPD Rösrath. Als Fünfte sollte Doris Röskenbleck (Grüne, Rösrath) wegen ihrer Kompetenz als Musikerin angefragt werden – bei einer Absage springt Doris Rehme (Grüne, Rösrath) ein. Moderator bleibt Hans F. Bundszus (FDP, Rösrath). Bis 15. Februar sollen die Teilnehmer feststehen, am 7. oder 14. März sollen sie zusammenkommen.


Zweifel am Sinn eines Runden Tischs oder eines eigenen musikpädagogischen Konzepts wurden nicht mehr laut. Auch mit der Frage, warum der erste Anlauf scheiterte, hielten sich die Teilnehmer nicht lange auf. Der Zweckverbandsvorsteher und Overather Bürgermeister Andreas Heider (CDU) stellte fest, es hätten sich nicht genügend Vertreter der Räte gemeldet: „Die Politik hat leider nicht geliefert.“ Offenbar gab es organisatorische Pannen: Marc Schönberger wies darauf hin, er habe keine Einladung erhalten. Unmut bekundeten mehrere Teilnehmer angesichts der im „Kölner Stadt-Anzeiger“ zitierten Aussage von Dirk Mau (SPD, Rösrath), die Arbeit der Musikpädagogik laufe unter dem Dach der VHS „nicht richtig“. Hans Schlömer (SPD, Overath) nannte dies eine „Frechheit“. Aus einem Bericht zur Entwicklung der Musikpädagogik wurde klar, dass die Situation stabil ist: Die Zahl der Schüler stieg leicht auf 432.


Allerdings hat sich das Zeitbudget für Organisation und Leitung verringert: Sigrid Lüttgens ist weiter 19,5 Stunden tätig, Ingrid Hoheisel nur noch fünf Stunden; ihre Stundenzahl für die pädagogische Leitung war auf zeitweise auf zehn aufgestockt worden – laut Heider fehlten jedoch die Mittel, diese Regelung zu verlängern. Er betonte, angesichts der knappen zeitlichen Ressourcen sei die Arbeit von Lüttgens und Hoheisel „nicht erfolglos“. Erhard Füsser (CDU, Rösrath): „Die Unterbringung der Musikpädagogik unter dem Dach der VHS hat sich bewährt.“

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