31.07.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Stuntman: Bond-Double stürzt in den Tod

Stuntman Mark Sutton sorgte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London 2012 für ein Highlight.

Stuntman Mark Sutton sorgte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London 2012 für ein Highlight.

Foto:

dpa

London -

Der Stuntman, der bei den Olympischen Sommerspielen in London als James Bond mit einem Fallschirmsprung glänzte, ist laut Medienberichten tödlich verunglückt. Der 42-jährige Mark Sutton stürzte den Angaben zufolge unweit des Mont Blanc nahe der Schweizer Grenze zu Frankreich mit einem Flügelanzug ab. Das berichteten am Donnerstag die Londoner Zeitungen „The Times“ und „Daily Mirror“.

Die Schweizer Polizei bestätigte, dass in dem Gebiet ein Brite bei einem Wingsuit-Flug ums Leben kam. Zur Identität machte sie zunächst keine Angaben. Am Mittwochvormittag seien in der Region Grandes-Otannes (Kanton Wallis) zwei Wingsuit-Sportler auf einer Höhe von 3300 Metern aus einem Helikopter gesprungen. Sie seien entlang eines Berg-Reliefs geflogen, um beim Dorf Le Peuty zu landen. Dabei sei einer der beiden gegen einen Berggrat geprallt.

Der Mann habe sich zuvor mit anderen Extremsportlern für Filmaufnahmen im französischen Ort Chamonix am Mont Blanc aufgehalten. Der einstige Armeeoffizier Sutton hatte Berühmtheit erlangt, als er während der Eröffnung der Sommerspiele 2012 in London als Double des James-Bond-Darstellers Daniel Craig mit dem Fallschirm aus einem Hubschrauber absprang. Zusammen mit Sutton schwebte ein anderer Stuntman als Königin Elizabeth II. kostümiert zur Erde. (dpa)