27.08.2016
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Alte Frau schwer verletzt: Raubüberfall mit dem Hammer

Der Rentner, der in Krefeld seine Nachbarin mit einem Hammer schwer verletzt haben soll, sitzt in Untersuchungshaft.

Der Rentner, der in Krefeld seine Nachbarin mit einem Hammer schwer verletzt haben soll, sitzt in Untersuchungshaft.

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dpa

Krefeld -

Ein 74 Jahre alter Mann soll in Krefeld versucht haben, eine 82 Jahre alte Frau mit einem Hammer zu erschlagen, um ihr Geld zu rauben. Der Mann kam am Dienstag wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten, hatten Anwohner an Heiligabend um kurz nach 18 Uhr Rettungskräfte verständigt, nachdem sie aus einer Wohnung Hilferufe gehört hatten. In der Wohnung fanden Feuerwehr und Polizei eine 82 Jahre alte Frau mit schweren Kopfverletzungen.

Noch bevor die Frau ins Krankenhaus gebracht wurde, berichtete sie, dass ihr ein 74 Jahre alter Nachbar mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen habe. Vor dem Eintreffen der Rettungskräfte hatte ein blutbefleckter Mann das Haus verlassen. Der angetrunkene Verdächtige, ein allein lebender Rentner, wurde kurz darauf festgenommen. Er bestreitet die Tat.

Die vermutliche Tatwaffe - der Hammer - wurde zusammen mit persönlichen Gegenständen der Frau in einer Stofftasche in einer Mülltonne gefunden. Nach Angaben der Polizei kennen sich das Opfer und der mutmaßliche Täter. Als Motiv komme Habgier in Betracht: Der Mann habe eine Geldkassette entwenden wollen. Die Frau wurde noch in der Nacht operiert und befand sich am Dienstag noch in Behandlung im Krankenhaus.

Brutale Attacke im Regionalexpress

Ohne erkennbaren Grund ist am Heiligabend ein 26-jähriger Berliner in einem Regionalexpresszug im Landkreis Teltow-Fläming angegriffen und dabei schwer verletzt worden. Am Bahnhof Rangsdorf sei ein 51 Jahre alter Mann zugestiegen, habe zunächst im Abteil des Berliners Platz genommen, sei dann auf ihn zugegangen und habe ihm plötzlich mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Das Opfer kam in ein Krankenhaus, soll aber nicht in Lebensgefahr schweben. Zeugen gingen laut Polizei dazwischen, informierten den Schaffner und hielten den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und stellten die Tatwaffe sicher. Täter und Opfer kennen sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht. Der Beschuldigte wurde inzwischen in die Psychiatrie eingeliefert.

(dpa)