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Apocalypse now: Wir tickern live vom Weltuntergang

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Kein Screenshot aus dem Herrn der Ringe: Endzeitliches Druidentreffen in Stonehenge.  Foto: Getty Images
Am Freitag geht die Welt unter — dachten zumindest viele. Wir haben in Verschwörungstheorien geguckt, über das Ende sinniert, und am Schluss noch grüne Männchen gesehen. Der Ticker zum Nachlesen.  Von
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+++ Et hät noch emmer joot jejange +++

Nix passiert! Oder — fast nichts. Wir haben über das Ende der Welt philosophiert, überlegt, was noch zu tun ist und viel gelacht.

Schönes Wochenende ;)

+++15.34 Uhr Grüne Männchen +++

Wir blicken noch einmal auf das Weltuntergangsdorf Bugarach in Frankreich. Es ist (vorerst danke, dpa!) doch noch von grünen Männchen heimgesucht worden. Auch in glitzernde Alufolie gewickelte Gestalten mit antennenartigen Spiralen auf dem Kopf liefen durch die Gemeinde nahe den Pyrenäen. So malte sich eine Gruppe junger Frauen in Bugarach die Gesichter grün an. Ein Mann schlüpfte in einen grünen Ganzkörperanzug, dessen Form an Spiderman erinnerte. Zwei Männer hatten Alufolie zu einer Art Astronautenanzug um sich gewickelt. Sie prosteten dem Pic de Bugarach mit grünen Bierflaschen zu.

Was soll man dazu sagen? Santé!

Wie die Apokalyptiker, also die echten, das finden, ist bisher nicht überliefert.

+++ 15.32 Uhr Abgang, nicht Untergang +++

Mario Monti wird wohl noch heute zurücktreten. Er hat jedoch betont, dass die Maya nicht schuld seien. Wie versteht er sich eigentlich mit Hollande? Humor haben sie ja zumindest beide.

+++ 15.31 Uhr Es wird dunkel +++

Für einen Kollegen ein untrügliches Zeichen für den Weltuntergang. Wir fangen noch einmal ganz von vor an, zerknüllen alte Zeitungen, bis sie Planeten darstellen, und erklären, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Noch zumindest. (Übrigens werden bald die Tage wieder länger, wenn wir das hier überstanden haben :) )

+++ 14.05 Uhr Die Druiden sind los +++

In Stonehenge in Südengland haben sich Hunderte Menschen zu einer „Weltuntergangsparty“ eingefunden. Das Datum fällt mit der Wintersonnenwende zusammen, was dort am Steinkreis in jedem Jahr gefeiert wird. Der britische Druide Artur Uther Pendragon, ein entfernter Verwandter des Galliers Miraculix, erwartete dieses Jahr mehr Besucher als sonst. This could be the last time...

+++13.15 Uhr Und jetzt mal was Ernstes! +++

Der Wissenschaftler Lars Frühsorge hat das Geschäft mit den Weltuntergangs-Spekulationen rund um den Maya-Kalender kritisiert. „Davon profitieren westliche Esoteriker, davon profitiert die Tourismus-Industrie, während die Maya wirklich überwiegend in sehr, sehr ärmlichen Verhältnissen leben“, sagte der Dozent an der Uni Hamburg und wissenschaftlicher Berater am dortigen Museum für Völkerkunde.

Am Samstag lesen Sie dann auf ksta.de: „Christbaumforscher beklagt Milliardengeschäft mit Jesu-Geburt-Hype".

+++12.32 Uhr Hollande haut auf den Tisch +++

Der Chef der Grande Nation lässt sich den Weltuntergang nicht bieten. François Hollande sagt ihn in einem Beitrag des Senders Europe 1 kurzerhand ab. Werden weitere Länder aus der Apokalypse aussteigen? Wir rechnen mit einem kurzfristig anberaumten EU-Gipfel.

+++ 12.25 Uhr Peking zensiert die Apokalypse +++

Stell dir vor, die Welt geht unter, ein Sack Reis nach dem anderen fällt um und der Chinese kann nicht hingehen: Die Staatsmedien im Lande nehmen den 21. Dezember zum Anlass, das ohnehin streng überwachte Internet noch stärker zu zensieren. „Nur Regulierung kann das Netz sicherer machen“, schreibt das Parteiorgan Renmin Ribao am Freitag. Gerüchte über den Weltuntergang hätten „der Gesellschaft und der Nation“ Schaden zugefügt. ksta.de bedauert die Unannehmlichkeiten, die China durch diesen Ticker entstanden sind und übt zerknirscht Selbstkritik.

+++ 12.09 Uhr Wird alles gut? +++

Der Kölner KiWi-Verlag sorgt sich um die Mayas und schickt über Twitter und Facebook einen Alles-wird-gut-Button, den wir an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten wollen.

Aber eine Frage haben wir noch: Kann der auch das Ende des Internets überwinden?

Oder das Internet wieder heil machen, wenn Sie es gelöscht haben und dies hier passiert?

+++ 11.50 Uhr Akopalüze Nau! +++

Wir erinnern noch einmal an das visionäre Programm von Helge Schneider: „Akopalüze Nau!“.

Jetzt wird alles klar. Mit dem Songtitel „Der liebe Gott“ beantwortete er auch damals schon die Frage, die heute, passend zum Weltuntergang, CDU und CSU spaltet. Denn (zumindest vorerst Dank an Reuters!): Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist mit einer Äußerung über „den lieben Gott“ bei Unions-Politikern auf Kritik und Unverständnis gestoßen. In einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ hatte Schröder erklärt, der bestimmte Artikel bei der Redewendung „der liebe Gott“ sei eigentlich egal, man könne genauso gut auch „das Gott“ sagen.

Wir finden das nur konsequent. Schließlich heißt es ja auch DAS Sams. Und jetzt komme uns niemand mit DIE Nutella!

+++ 11.42 Uhr Zu früh gefreut? Eine kleine Frage +++

+++ 11.34 Uhr Kleines Senfkorn Hoffnung +++

Google hat ein hübsches Maya-Doodle gebastelt. Seriöse Nachrichtenagenturen sind da naturgemäß vorsichtiger: „Der Weltuntergang ist am Freitag - zumindest vorerst - ausgeblieben. Auch in Mexiko, der Heimat der Maya, brach der 21. Dezember an, ohne dass es zur prophezeiten Apokalypse kam.“ Danke, dapd. Zumindest vorerst.

Kreisen zufolge beginnen die ersten Aphoristiker, Tweets für DANACH im Stehsatz zu produzieren.

+++ 11.15 Uhr Kein Rave am Magischen Berg +++

Am Pic de Bugarach, der vom angeblichen Weltuntergang am Freitag verschont bleiben soll, haben die Behörden zwei Rave-Partys verhindert. Außerdem wurden mehrere Weltuntergangsjünger daran gehindert, den 1231 Meter hohen Berg in den Pyrenäen zu besteigen. Einer war so hartnäckig, dass die Polizei einen Elektroschocker brauchte. Der Aufstieg ist bis Sonntag nicht erlaubt, außerdem sind Camping, Wanderungen, Jagden oder Partys untersagt.

+++ 10.55 Uhr Fenster zu! +++

Apokalypse-Korrespondent Philip Sagioglou meldet sich zu Wort: Einen schönen Weltuntergangsgruß aus Ehrenfeld. Wir scheinen der Apokalypse hier ganz nah zu sein — zumindest, wenn man den anhaltenden Regen als Ankündigung des Endes sieht. Aber wenn man die Wetterentwicklung des Jahres in Köln rückblickend betrachtet, stellt sich ohnehin die Frage, ob eine Sintflut noch groß auffallen würde - oder man nicht einfach die Fenster schließt und sich wieder den Auswanderungsgedanken widmet.

+++ 10.50 Uhr Ohne Brandschutz keine Apokalypse +++

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Aussagen von FDP-Chef Rösler zum Weltuntergang (siehe 10.14 Uhr) als „haltlose Spekulation“ zurückgewiesen. Rösler hatte den Untergang auf September 2013 terminiert. Wowereit sagte nun: „Vor 2014 läuft da rein gar nichts. Das Brandschutz-Konzept ist noch nicht fertig.“ Den Tweet dazu von @kungler können wir gerade leider nicht integrieren: Die Retweets scheinen den Server lahmzulegen. Oder naht etwa der Weltuntergang?

+++ 10.35 Uhr ZDF ignoriert das Weltende +++

Das Zweite Deutsche Fernsehen kontert die Meldungen von der bevorstehenden Apokalypse mit einem Programmhinweis und droht für den 26. Dezember und 1. Januar vier neue Episoden von „Das Traumschiff“ und „Kreuzfahrt ins Glück“ an. Hier eine Kurzzusammenfassung für alle, die weltuntergangsbedingt nicht einschalten können oder am zweiten Weihnachtstag schon truthahn-sediert sind: „Kapitän Paulsen (Siegfried Rauch) hat für die Reise nach Singapur den Priester Robert Born (Michael Roll) als Bordgeistlichen in seine Crew aufgenommen. Dass auch dessen heimliche Liebe Andrea Westphal (Carin C. Tietze) an Bord ist, führt beinahe zu einem Eklat...“

+++ 10.16 Uhr Es gibt doch Zeichen!

Ein Tweet aus Köln gibt uns zu denken: Ist das der Vorgeschmack des Untergangs (nämlich: Der Geschmack nach Nicht-Nutella, und das im Dunklen!)? Man sieht auch an dem Bild übrigens gut, dass der Weltuntergang sich nicht ans Protokoll hält. Skandalös!

Wer uns via Twitter mit derart seismographischen Beobachtungen versorgen will, möge ihn mit @ksta_news adressieren.

+++ 10.14 Uhr Untergang auf September 2013 verschoben +++

Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend hat die CDU/CSU auf 40 Prozent zugelegt. Die SPD bleibt bei 30 Prozent, Grüne 13 Prozent (-1), Die Linke 7 Prozent. Unverändert nicht im Bundestag vertreten wären die FDP (4 Prozent) und die Piraten (3 Prozent). FDP-Chef Rösler sieht keinen Zusammenhang zwischen den Zahlen und dem Datum der Umfrage; „Der 21. Dezember als Weltuntergangstag ist doch Quatsch.“ Partei-Seher Rainer Brüderle habe vielmehr in den Eingeweiden pfälzischer Weintrauben ein neues Datum für die Apokalypse gelesen, „irgendwann im September 2013“.

+++ 10.05 Uhr In eigener Sache +++

Der Ticker ist zur Zeit der meistgeklickte Artikel auf ksta.de. Doch was müssen wir da sehen: Die Fotoline „Miss Universe kommt aus den USA“ (auf Wunsch der Chefredaktion ohne Herrenwitze) wird noch häufiger angesteuert. Liebe User, ist das Euer Ernst im Angesicht der Apokalypse?

+++21.12 9:47 Uhr Auf nach Dresden!

Während Richard David Precht verzweifelt nach einem Schlusswort sucht für sein neues E-Book „Wird die Welt nach ihrem Untergang gerechter, und wenn ja, für wen?“, bereitet sich Philosoph Peter Sloterdijk auf die ultimative Veranstaltung vor: Den Festakt im Rahmen der Reihe „Apokalypse — Das Ende der Geschichte in der Katastrophe?“. Beginn ist heute um 19 Uhr, das könnten viele noch schaffen, wenn sie jetzt losfahren. Ort: Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden, Zellescher Weg 18, Dresden.

Der Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe wird sich im Gespräch mit Wolfgang Bosbach (angefragt) mit der besterhaltenen Version des Maya-Kalenders befassen, die auch in der Schatzkammer bis 18 Uhr für für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

+++ 21.12. 9.20 Uhr Eine Stadt im Selbstzerstörungs-Modus +++

Anderswo werden die Menschen ohne eigenes Zutun vom Weltuntergang getroffen, in Wolfsburg helfen die Verantwortlichen des VfL der Apokalypse kräftig nach. Und setzen mit der Verpflichtung von Bernd Schuster als neuem Cheftrainer ein Zeichen. Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler kommentiert listig: „Ich freue mich für Bernd. Ich weiß, dass er brennt.“

+++ 21.12. 8.10 Uhr Weltuntergang: Damit Sie im Büro mitreden können +++

Das Wort „Apokalypse“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Enthüllung“ oder „Offenbarung“. Er bezeichnet zugleich prophetische Schriften, die das Ende der Welt voraussagen. Altchristliche Apokalypsen aus dem 2. bis 7. Jahrhundert thematisieren den Gegensatz von Himmel und Hölle, Gott und Teufel, den Kampf des Guten gegen das Böse. Im Zentrum steht die Erwartung einer neuen Schöpfung nach dem Ende der bestehenden, von Grund auf verdorbenen Welt (klingt plausibel, oder?)

Ein beliebtes Motiv in der bildenden Kunst sind die vier „Apokalyptischen Reiter“, die in der Offenbarung des Johannes erwähnt werden und als Sinnbilder für Krieg, Pest, Hungersnot und Tod stehen.

+++ 21.12. 7.50 Uhr UFO-Berg ist abgesperrt +++

Das Dorf Bugarach in den Pyrenäen - im Hintergrund die Startbahn für Außerirdische.
Das Dorf Bugarach in den Pyrenäen - im Hintergrund die Startbahn für Außerirdische.
Foto: dpa

Noch eine Schalte zum Außerirdischen-Berg Pic de Bugarach. Die Reporterin teilt mit: Die Polizei hat den Berg abgesperrt. Es folgt ein Interview mit einer schrulligen Esoterik-Tante mit graumeliertem Wallehaar, Wallekleid und björkigem Nervensägengesang. Die Reporterin lacht Oum-Hani Chkounda (könnte ein Künstlername sein) nicht aus - Chapeau für so viel Contenance.

+++ 21.12. 7.40 Uhr ARD-"Brennpunkt" zum Weltende +++

Programmänderung: Jörg Schöneborn und Uli Deppendorf präsentieren am Freitag um 20.15 Uhr neueste Infratest/dimap-Zahlen zum Weltuntergang, sobald die Wahllokale in Honduras, Guatemala und Bugarach geschlossen haben. Interview-Gast: Wolfgang Bosbach (angefragt).

+++ 21.12. 7.25 Uhr Demo gegen die Apokalypse +++

Etwa 200 Ureinwohner haben am Rande der berühmten Maya-Ruinen in Tikal gegen die offiziellen Feiern zum 21. Dezember protestiert, von denen sie sich ausgeschlossen fühlen. Es handele sich um eine "rassistische und diskriminierende" Veranstaltung, beklagte ein Sprecher. An der offiziellen Zeremonie in Tikal will auch Guatemalas Präsident Otto Pérez teilnehmen.

+++ 21.12. 7.00 Uhr Der letzte Tag bricht an +++

An den Maya-Stätten in Mexiko (Chichen Itza, Palenque), Guatemala (Tikal) und Honduras (Copan) hat der 21. Dezember begonnen.

+++ 21.12. 6.30 Uhr Keine UFOs in den Pyrenäen +++

Schalte des ARD-Morgenmagazin in die Pyrenäen nach Bugarach. Doch in dem 200-Seelen-Dorf westlich von Perpignan sind immer noch die Bürgersteige hochgeklappt, kein UFO ist in Sicht.

Der Berg Pic de Bugarach, der die Gemeinde überragt, ist ein beliebtes Reiseziel von Esoterikern. Wikipedia klärt auf: "Sie glauben, dass sich im Pic de Bugarach eine Art Garage von Außerirdischen befinde und dass die 'Auserwählten', die sich zu dem Zeitpunkt in dem Dorf aufhalten, als einzige Menschen gerettet würden." Viel Spaß dabei!

Nachtrag: 6.50 Uhr: Noch eine Schalte nach Bugarach - dort befinden sich im Moment deutlich mehr Journalisten als Einwohner. Sie interviewen sich gegenseitig, denn die Einheimischen sind von dem apokalyptischen Auftrieb kolossal genervt.

+++21.12., 6.20 Uhr Endzeit-Angst in Essen +++

Ein Sprecher der Polizei in Essen berichtet von mehreren besorgten Anrufern, die sich in der Nacht zum Freitag nach dem Weltuntergang erkundigt hätten. Auf die Frage, ob er sie habe beruhigen können, sagte er nur: „Ich bin nicht sicher.“

+++21.12., 6.00 Uhr Bosbach: Apokalypse ist abgesagt +++

Deutschland ist nach Ansicht des CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach nur knapp einem Weltuntergang entkommen. "Die Arbeitsgruppe 'Apokalypse-Prophylaxe' im Bundeskanzleramt hat vorzügliche Arbeit geleistet", erklärte Bosbach der Neuen Osnabrücker Endzeit.

Nachtrag, 6.12 Uhr: Wolfgang Bosbach hört sich auf Spotify "It's The End of The World (as we know it)" von REM an.

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+++ 20.12., 15:59 Uhr: Wie die Welt sich vorbereitet +++

Der Kalender der Maya endet also am 21. Dezember 2012, und weil es danach natürlich keine Erde mehr geben könne, bereiten sich ihre Bewohner auf den Untergang vor. Wir haben zusammengestellt, wie Apokalyptiker und findige Geschäftsleute damit umgehen.

+++ 20.12., 15:22 Uhr: Ein Kurzfilm zur Einstimmung +++

Zur Einstimmung auf den Weltuntergangstag dürfen wir an dieser Stelle auch noch exklusiv einen Kurzfilm einbinden: "Yuri Lennon's landing on Alpha 46" heißt das Werk, das wir exklusiv zeigen dürfen. Heute Abend gibt es aber mehr im Museum Ludwig (vorausgesetzt, die Welt geht nicht unter):Das Screening findet im Zusammenhang mit dem bundesweit ersten deutschen Kurzfilmtag statt und wird vom Kölner Kurzfilmfestival Unlimited sowie der Internationalen Filmschule Köln und der Kunsthochschule für Medien Köln in Zusammenarbeit mit dem Filmforum NRW e.V. veranstaltet (Einlass am 21.12. ab 19 Uhr, Eintritt frei, weitere Informationen dazu gibt es hier). Die Einbindung auf unserer Webseite erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers Port-au-Prince und des Weltvertriebs KFA - Kurzfilmagentur Hamburg. Vielen Dank!

+++ 20.12., 14:25 Uhr: Was soll das Ganze überhaupt? +++

Das fragen Sie sich vielleicht schon ein paar Tage. „Schuld“ am ganzen Trubel sind die Maya. Die Maya-Kultur gehörte zu den höchstentwickelten Zivilisationen Amerikas vor der Zeit der Entdecker, ihre Ursprünge datieren auf rund 1500 vor Christus. Ihre Blütezeit erlebte die Kultur zwischen 300 und 900 nach Christus im Gebiet von Guatemala, Honduras und Südmexiko. Insgesamt zählen die Maya drei verschiedene Kalenderzyklen: einen Weissagungskalender zu 260 Tagen, einen zweiten Zyklus des Sonnenjahres mit 18 Monaten zu je 20 Tagen, an die fünf ungezählte Tage angehängt wurden, und einen Zyklus von 52 Jahren zu jeweils 365 Tagen, die Kalenderrunde. Am 21. Dezember 2012 endet die 13. Periode der Kalenderrunde - davon wurde der Weltuntergang abgeleitet. Bei den Maya ist davon allerdings gar nicht die Rede, denn sie hatten eine zyklische, also wiederkehrende Vorstellung von Zeit. Der Zyklus endet nach 5200 Maya-Jahren: Man kehrt zum Ausgangspunkt zurück. Ein erstes Indiz, das vielleicht doch alles gut enden könnte.

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