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Kölner Stadt-Anzeiger | Berichte über dutzende Tote: Schweres Erdbeben in China
20. April 2013
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Berichte über dutzende Tote: Schweres Erdbeben in China

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat am Samstagmorgen die Stadt Ya'an in der südwestchinesischen Provinz Sichuan erschüttert. Dabei starben fast 200 Menschen.

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat am Samstagmorgen die Stadt Ya'an in der südwestchinesischen Provinz Sichuan erschüttert. Dabei starben fast 200 Menschen.

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REUTERS

Chengdu -

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat am Samstag die Stadt Ya'an in der südwestchinesischen Provinz Sichuan erschüttert. In staatlichen Medien war von rund 100 Toten oder Verletzten die Rede. Zudem seien nach Angaben der zuständigen Behörde mehr als 2000 Menschen verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service.

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das nationale Beobachtungszentrum meldete, ereignete sich das Beben gegen acht Uhr morgens in einer Tiefe von 13 Kilometern. Die US-Bebenwarte USGS hatte die Stärke des Bebens zunächst mit 6,9 angegeben. Beben dieser Stärke können schwere Schäden verursachen.

Das Beben erschütterte auch die Provinzhauptstadt Chengdu und war noch in der mehrere hundert Kilometer entfernten Metropole Chongqing zu spüren. Zahlreiche Menschen wurden aus dem Schlaf aufgeschreckt und rannten in Panik auf die Straßen. Die Provinzregierung von Sichuan teilte mit, es seien mehr als 10.000 Häuser zerstört worden.

Ein Einwohner der 140 Kilometer von Ya'an entfernt liegenden Provinzhauptstadt Chengdu berichtete der Agentur, er habe im 13. Stockwerk eines Hauses das Beben erlebt. Das Gebäude habe rund 20 Sekunden lang gewackelt. Von anderen Häusern seien Ziegel herabgefallen. 2008 wurden bei einem Erdbeben in Sichuan knapp 70.000 Menschen getötet. (rtr, afp)