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Berlin Fashion Week: Stella McCartney mag Mentorenrolle

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Stella McCartney ist die diesjährige Schirmherrin des Nachwuchsawards Designer for Tomorrow by Peek&Cloppenburg. Foto: REUTERS
Stella McCartney ist die diesjährige Schirmherrin des Nachwuchsawards Designer for Tomorrow. Sie möchte ihre langjährige Erfahrung im Modebusiness weitergeben. ksta.de berichtet täglich von der Berliner Fashion Week.  Von
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Berlin

Während der Berliner Designer Hien Le am Morgen mit seiner Show die Berliner Fashion Week im Zelt am Brandenburger eröffnete, bot sich für ein paar wenige Journalisten einige  Kilometer westwärts  ein exklusiver  Termin mit Stella McCartney.

McCartney, die diesjährige Schirmherrin des Nachwuchsawards Designer for Tomorrow by Peek & Cloppenburg, traf zum letzten Mal mit den fünf Finalistinnen des Wettbewerbs zusammen, der am Mittwochnachmittag stattfindet.

Im ersten Stock der Villa Dahlmann, zwischen Jugendstilstuck und moderner Kunst, erinnerte sie sich an ihre eigenen Anfänge, die nicht ganz einfach waren, weil weniger ihre Mode, sondern ihre berühmte Herkunft im Vordergrund der Kritik stand.

"Die Mode ist ein hartes Business. Man muss wirklich überzeugt sein von dem, was man tut. Wenn man kämpft und viel, viel arbeitet, kann man überstehen."

Am Mittwoch wird die britische Designerin gemeinsam mit einer neunköpfigen Jury eine Gewinnerin des Awards  auswählen. Weil sie genau weiß, wie schwierig der Einstieg nach dem College sein kann, gefiel ihr die Idee als Schirmherrin ihre "Expertise an europäische Nachwuchstalente weitergeben zu können. Ich mag es, in einer Art Mentorenrolle Impulse zu geben, ihnen ein Stück weit zur Seite zu stehen."

Heute führt McCartney ein global agierendes Luxusunternehmen, beschäftigt 300 Leute weltweit und entwirft neben ihren Kollektionen auch Schuhe und Accessoires. 

Weil sie weiß, wie hart die Bedingungen auf dem Markt sind, hat sie beim ersten Treffen im Mai die fünf auserwählten Absolventinnen vor allem nach den Produktionsbedingungen gefragt. "Ob die Materialien sich waschen lassen, oder wie sie sich produzieren lassen", so erinnert sich die deutsche Hannah Kuklinski, eine der Fünf. 

Dass McCartney unter 450 Bewerbungen nur Frauen ausgewählt hat, überrascht sie noch heute. "Es war wirklich purer Zufall, ich kannte weder das Geschlecht, noch den Namen. Und die Kollektionen sind vollkommen unterschiedlich. Ich verstehe es selbst nicht", sagte sie.

McCartney, selbst Veganerin und Tierschützerin wie ihre Mutter Linda, verzichtet auf Pelze etwa vollständig in ihren Kollektionen. "Die jungen Designer, die nächste Generation, versuche ich wirklich zu einer nachhaltigen Produktion zu ermutigen. Weniger Leder zu verwenden und verantwortlich zu arbeiten. Nur so können wir bestehen."

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