27.09.2016
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Eurovision Song Contest: Cascada startet auf Platz 11

Cascada bei den Proben für das ESC-Finale am Samstag.

Cascada bei den Proben für das ESC-Finale am Samstag.

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dpa

Malmö -

Wer holt sich die Krone beim 58. Eurovision Song Contest - die barfüßige dänische Elfe Emmelie, der in höchsten Tonlagen jaulende „Graf Dracula“ aus Rumänien oder vielleicht doch die deutsche Natalie Horler? Vor dem Finale am Samstag (21.00 Uhr, ARD) führt die 20-jährige Emmelie de Forest mit „Only Teardrops“ so überlegen auf den Listen der Buchmacher und Experten, dass vielleicht nur eine schwache Tagesform oder ein böses Maleur ihr den Sieg noch nehmen kann.

„Auf die Fresse fliegen“ beschrieb Natalie Horler in einem Interview, wie so ein Maleur für sie beim Start in der Malmö Arena aussehen könnte. Die 31-Jährige aus Bonn wird aber durchaus im vorderen Feld erwartet. Aber für eine Wiederholung des rauschenden Osloer Eurovisions-Erfolges 2010 von Lena Mayer-Landrut dürfte es wohl nicht reichen. Zu sehr ein Aufguss des letzten schwedischen Siegertitels „Euphoria“ von Loreen, ist auch in Malmö immer wieder zu hören. „Bis zum Ende weiß keiner, wie es ausgeht“, meint Natalie Horler schwer widerlegbar zu all den Expertentipps, Wettlisten und Sterndeutern in Sachen Siegchancen.

Startplätze vergeben

Deutschland hat im Finale des Eurovision Song Contests den Startplatz 11. Die Reihenfolge wurde am Freitagmorgen festgelegt, nachdem mit dem zweiten Halbfinale jetzt alle Teilnehmer für den Wettkampf am Sonnabend feststehen. Direkt vor Cascada ist Dina Garipova aus Russland mit der Ballada „What if“ zu hören, nach Cascada kommt die armenische Band „Dorians“ mit der Rock-Nummer „Lonely Planet“.

Den Anfang macht bei der großen Finalshow am Samstagabend (21.00 Uhr, ARD) Amandine Bourgeois aus Frankreich. Insgesamt sind 26 Länder im Finale, abstimmen dürfen alle 39 in diesem Jahr am ESC teilnehmenden Nationen.

Die Reihenfolge innerhalb des Finales wurde in diesem Jahr nicht mehr wie bisher komplett per Los entschieden. Per Los wurde nur noch bestimmt, wie sich die qualifizierten Länder auf die erste und zweite Hälfte des Finales verteilen. Den Ablauf und Startreihenfolge entschied der schwedische Executive Producer der Show, Martin Österdahl. Um jedem möglichen Vorwurf der Unfairness aus dem Weg zu gehen, war der Startplatz von Gastgeberland Schweden schon im Januar ausgelost werden: Robin Stjernberg tritt auf Platz 16 an. (dpa)