29.09.2016
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Eurovision Song Contest: Durchmarsch der Favoriten

ESC

Emmelie de Forest tritt für Dänemark an und gehört zu den Favoriten.

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Malmö -

Die Favoriten haben den Auftakt des diesjährigen Eurovision Song Contests (ESC) überstanden: Mit dem ersten Halbfinale begann am Dienstagabend im schwedischen Malmö der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC), bei dem zehn Länder ihr Ticket für das Finale am Samstag lösten.

Mit Dänemark, Russland und der Ukraine mussten auch bereits drei Länder antreten, die unter Buchmachern zu den diesjährigen Aspiranten auf den ESC-Sieg gelten. Sie schafften den Einzug ins Finale ebenso wie die Interpreten aus Moldau, Litauen, Irland, Estland, Weißrussland, Belgien und den Niederlanden.

Für sechs andere Teilnehmerstaaten war hingegen nach der gut zweistündigen Vorschlussrunde der Song Contest schon beendet. Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Zypern und Serbien schieden im Halbfinale aus.

Am Donnerstagabend werden im zweiten Halbfinale weitere 17 Länder um zehn noch offene Startplätze in der Finalshow kämpfen. Dann wird auch der deutsche ESC-Altmeister Ralph Siegel in den Wettbewerb eingreifen. Wie schon im vergangenen Jahr hat er das Lied für die Sängerin Valentina Monetta geschrieben, die zum zweiten Mal in Folge für San Marino beim ESC antritt. 2012 allerdings hatte das Musik-Duo aus Siegel und Monetta das Finale verpasst.

Gastgeberland Schweden gesetzt

Beim ESC-Finale am Samstag werden dann insgesamt 26 Länder mit ihren Liedbeiträgen antreten. Neben den 20 Qualifikanten aus den Halbfinals sind bereits das Gastgeberland Schweden sowie die größten Geldgeber Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien für das Finale gesetzt. Für Deutschland tritt in diesem Jahr die Disco-Pop-Formation Cascada mit dem Lied „Glorious“ an.

Der ESC wird in diesem Jahr zum 58. Mal ausgetragen und gilt als einer der populärsten Musikwettbewerbe der Welt. In diesem Jahr ist Schweden Gastgeber, weil im vergangenen Jahr die schwedische Interpretin Loreen mit ihrem Lied „Euphoria“ den Wettbewerb gewonnen hatte. (afp)