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Fashion Week Berlin: Das Gesetz der Modewoche

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Eine Augustin-Teboul-Kreation auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin Foto: dpa
Die oft kühle und minimalistische Ausrichtung der Mercedes Benz Week in Berlin wie diesem Jahr durch viel Lurex, Allover-Prints und allerhand Extravaganzen aufgebrochen. Wie immer gilt bei allen Änderungen: Mode = Party.  Von
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Vieles ist anders diesmal bei der Mercedes-Benz Fashion Week , aber eben doch nicht alles:
Dass draußen Pelz, Parka und dicke Stiefel getragen werden und drinnen, im beheizten Zelt, dünne Beinchen in Sandalen stecken, gehört zum Gesetz der Modewoche.

Neu ist dagegen, dass das ganze Modespektakel um einen Tag vorgezogen wurde und der Eröffnungstag von den jüngeren Designern gestaltet wurde, weshalb das Gedränge im Zelt, die Schauspielerinnendichte und das Kameraaufkommen erst an Tag zwei zunahm, wenn gleich die Modepartys bereits in vollem Gange waren, auch wenn die Fashion Week noch nicht mal offiziell eröffnet war. So läuft das nun mal in Berlin. Mode = Party.

Nach den Jungdesignern sorgte am zweiten Modetag Blacky Dress für einen metallischen Einstieg. Lurex durchwebte Stoffe, die zwischen Smaragdgrün, Blau und Kupfer glänzen, akkurate Schnitte und schmale Hose, die knapp überm Knöchel aufhören. Wie dazu grün-weiß marmorierte Blusen und Hosen passen, wirft allerdings Fragen auf. Als Overall-Lösung sieht die Schlierenoptik dagegen frisch und gut aus.

Für Aufregung, ersten Jubel und Begeisterung sorgte kurz darauf Dimitri, wie der Südtiroler Dimitrios Panagiotopoulos, sein Label nennt. Elegantes zeigte er wie immer — kombinierte aber Chiffonkleidern, feinen Kaschmir, aufwändige Drapierungen mit coolen Lederfransen, knappen Lederjacken, und Lederleggins, die entweder in mattem Gold glänzten, oder sich in die übrige, eher gedämpfte Skala zwischen Blau, Grau und Petrol einreihten. Außerdem zeigte er Allover-Prints zwischen Seegrün und Meerblau, was dem luxuriösen Look noch mal eine ganz individuelle Note verlieh.

Nach zwei bunten, fast wilden Kollektionen wollte Katja Will mit ihrem Label C’est tout „zurück zu ihrem Ursprung“. Und der heißt nun mal: Lederleggings, Fellweste, Minis. Aber es wäre eben nicht C’est tout, wenn nur ein kühler Look präsentiert würde: Fließende Transparenz, mit Federn besetzte Schultern, und Schleifen bringen sehr feminine Elemente in Kollektion „Poésie Noire“. Die komplett in Schwarz-Weiß gehaltene Kollektion verbindet Basics, die durch die durchdachten Details einen so selbstverständlichen wie extravaganten Look bekommen.

Promiauflauf am Abend bei Lala Berlin. Neben der üblichen Besetzung in der ersten Reihe — Heike Makatsch, Christiane Paul, Bettina Zimmermann — flankierte Michi Beck von den Fantastischen Vier die Schauspielerinnen. Nach einer großartigen Schau, mit außergewöhnlich harmonischen Kompositionen trotz Zickzackmuster, Lurex, und Farben von Soufflérosa bis Burgundy, verlangte Michi Beck dann auch „endlich eine Herrenkollektion von Leyla“.

Damit auch er mal etwas anderes tragen könne „als immer nur ihre Schals“ — mit denen die Designerin Leyla Piedayesh weltbekannt wurde und Michi Beck mehrere davon im Schrank hat.

Christiane Paul begeisterte sich für einen silbrigen Overall aus der „Morgenland“-Kollektion, der mit dem transparenten Chiffonkleid mit Sternenhimmeloptik über die ganze Kollektion strahlte.



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