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Gutachten: Ärztlicher Fehler vor „Sexy Coras“ Tod

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Sexy Cora
Starb nach der sechsten Busen-OP: Carolin Wosnitzaa alias „Sexy Cora”. (Bild: rtr)

HAMBURG - Pornodarstellerin „Sexy Cora“ soll einem medizinischen Gutachten zufolge wegen ärztlichen Fehlverhaltens gestorben sein. Der Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers, bestätigte der Nachrichtenagentur dpa entsprechende Berichte der Internetseite stern.de und der „Hamburger Morgenpost“ (Freitag). Die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortlichkeit bleibe dennoch weiter ungeklärt, betonte Möllers. Die Staatsanwaltschaft habe ein Ergänzungsgutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnis derzeit noch ausstehe.

Die 23 Jahre alte Frau hatte während einer Schönheitsoperation in einer Hamburger Privatklinik einen Herzstillstand erlitten. Nach mehreren Tagen im Koma war sie Mitte Januar im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gestorben.

Klinik wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Chirurgen und die Narkoseärztin der Privatklinik wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Die Schönheitsklinik wehrt sich gegen die Vorwürfe. „Sexy Cora“ war auch als Teilnehmerin der Fernsehsendung „Big Brother“ bekanntgeworden. (dpa)

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