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Silvester: Riesenpartys in Berlin und New York

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Mega-Feuerwerk in Sydney Foto: Getty Images
Mit beeindruckenden Feuerwerken und Riesenpartys ist in vielen Ländern der Welt das neue Jahr 2013 eingeläutet worden. Mehr als eine Million Menschen aus Berlin und der Welt feierten in der Nacht zu Dienstag am Brandenburger Tor.
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Mit beeindruckenden Feuerwerken und Riesenpartys ist in vielen Ländern der Welt das neue Jahr 2013 eingeläutet worden. Mehr als eine Million Menschen aus Berlin und der Welt feierten laut den Veranstaltern in der Nacht zu Dienstag am Brandenburger Tor den Jahreswechsel. Stunden, nachdem Sydney und Hongkong mit spektakulären Feuerwerken den Anfang gemacht hatten, wollten auch die New Yorker auf dem Times Square das neue Jahr begrüßen.

In sommerlichen Sydney gab die Popsängerin Kylie Minogue den Start für das millionenteure Feuerwerk am Hafen. Das Spektakel am Hafen von Hongkong stand dem kaum nach. Ein weiteres Highlight der Silvesterfeiern war in Dubai, wo der welthöchste Turm, der Burdsch Chalifa, in einem gigantischen Regen aus Feuer und Licht erleuchtet wurde. Auch im verregneten und kühlen London gab es ein großes Feuerwerk mit dem Riesenrad London Eye im Mittelpunkt.

Auf Deutschlands größter Silvesterparty in Berlin am Brandenburger Tor feierten laut den Veranstaltern mehr als eine Million Menschen bei Livemusik und Feuerwerk den Übergang ins neue Jahr. Um Mitternacht wurde der Himmel mehr als zehn Minuten lang von Raketen erhellt. Unter den mehr als 260 Musikern, die im Laufe des Abends auf den Bühnen auftraten, waren die britische Popband Pet Shop Boys und der deutsche Schlagerstar Jürgen Drews.

Auch in Paris versammelte sich eine riesige Menschenmenge im Stadtzentrum, doch waren Raketen und Knaller streng verboten. Im krisengeplagten Spanien war die Stimmung teils gedrückt, wozu in Madrid auch der Regen beitrug. In New York wurden eine Million Zuschauer rund um den Times Square erwartet, wo um Mitternacht traditionell eine riesige Kristallkugel zu Beginn des neuen Jahrs eine Stange hinuntergleitet.

In Rom rief Papst Benedikt XVI. bei der Neujahrsvesper im Petersdom zur Solidarität mit den Armen auf und forderte die Gläubigen auf, trotz des geschäftigen Alltags von Zeit zu Zeit innezuhalten und nachzudenken. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte in ihrer Neujahrsansprache, dass die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden sei. Auch Italiens Präsident Giorgio Napolitano stimmte seine Landsleute auf ein schwieriges Jahr ein.

In Venezuela wurde das traditionelle Neujahrkonzert in Caracas abgesagt, nachdem sich bei Präsident Hugo Chávez nach einer Krebsoperation „neue Komplikationen“ ergeben hatten. Die Regierung rief die Bürger auf, für die Gesundung des Staatschefs zu beten. Auch in Indien wurden offizielle Feiern abgesagt, nachdem der Tod einer jungen Studentin, die in der Hauptstadt Neu Delhi brutal vergewaltigt worden war, das Land erschüttert hatte.

In Serbien Hauptstadt Belgrad verletzte ein Unbekannter bei der Neujahrsfeier sieben Menschen mit einem Messer. Die Polizei erklärte, womöglich sei der Täter geistig gestört. Medien zufolge müssen drei der sieben Opfer operiert werden. (afp)

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