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Kölner Stadt-Anzeiger | Stiefelwurf-WM: Finnen werfen Stiefel am weitesten
07. July 2013
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Stiefelwurf-WM: Finnen werfen Stiefel am weitesten

Der Finne Saku Paavola hat seinen Stiefel am weitesten geschleudert: er kam auf 61,02 Meter.

Der Finne Saku Paavola hat seinen Stiefel am weitesten geschleudert: er kam auf 61,02 Meter.

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dpa

Berlin -

Der Finne Saku Paavola hat die Weltmeisterschaft im Stiefelwerfen sind in Berlin gewonnen - er kam auf 61,02 Meter. „Er hat diesmal richtig gut sein Ding gemacht“, sagte Anita Otto, Vorsitzende des Vereins „Gib Gummi 03 Berlin“, der die WM ausrichtete. Paavola, Anfang 20, blieb allerdings unter seiner persönlichen Bestmarke von 65,25 Metern, die er im vergangenen Jahr geschafft hatte. An dem ungewöhnlichen Wettstreit hatten sich am Wochenende auf einem Berliner Sportplatz etwa 60 Finnen, Esten und Deutsche beteiligt; die Finnen waren in der Mehrzahl. Bei den Teams kamen die Deutschen auf den zweiten Platz - nach den Finnen.

„Die Technik beim Stiefelwerfen ist ein Mittelding aus Diskus- und Speerwerfen“, hatte Otto, die auch deutsche Präsidentin des internationalen Verbands der Stiefelwerfer (IBTA) ist, zu Beginn der WM erklärt. „Der Gewinner kriegt dann Ruhm und Ehre und eine Medaille.“ Zwar wurden in einigen Ländern immer wieder Stiefel möglichst weit geworfen, doch erst in Finnland wurde der Freizeitspaß 1975 zum Mannschaftssport erklärt. Auch in Berlin sprach eine Stadionsprecherin Finnisch. Die Gummistiefel wurden den Teilnehmern gestellt.

Die WM sollte eigentlich in diesem Jahr im sächsischen Döbeln ausgetragen werden; am 5. und 6. Juli. Wegen der Überflutung des Muldetals musste sie aber verlegt werden - und eine Reihe von Teilnehmern sagte ab. (dpa)


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