26.08.2016
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Wetterumschwung: Zwei Tote bei Glätteunfällen im Süden

Auf spiegelglatten Straßen hat es in Süddeutschland zahlreiche Unfälle gegeben.

Auf spiegelglatten Straßen hat es in Süddeutschland zahlreiche Unfälle gegeben.

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dpa

Stuttgart -

Bei etlichen Unfällen auf spiegelglatten Straßen sind im Süden Deutschlands seit Donnerstagabend zwei Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Die Autobahn 9 in Bayern blieb laut Polizei nach einem tödlichen Unfall bei Leupoldsgrün in Richtung Norden für mehrere Stunden gesperrt.

Ein 34-jähriger Mann war mit einem anderen Auto zusammengeprallt. Er starb an seinen schweren Verletzungen. Bei Stuttgart wurde ein 78-Jähriger getötet, als er mit seinem Wagen gegen einen Bus rutschte.

Besonders in Baden-Württemberg kam es zu zahlreichen Unfällen mit Verletzten und Blechschäden. Der Deutsche Wetterdienst hatte für beide Bundesländer eine Unwetterwarnung wegen Glätte herausgegeben.

Tauwetter und Plustemperaturen

Im Verlauf des Freitags soll der Regen aus Südwesten in Deutschland das Wintergastspiel beenden und auch im Norden für gefährliches Glatteis auf dem gefrorenen Boden sorgen. Am Freitag und am Wochenende wechseln sich Regen und Schnee mit kurzen Pausen immer wieder ab. „Das Problem ist, dass mehrere Niederschlagsgebiete aus Südwesten Deutschland überrollen“, sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold in Offenbach.

Zehn Tage vor Weihnachten ist das Festtagswetter immer noch nicht vorhersehbar: Die neue Woche bringt nach deutlicher Milderung zum Wochenende wieder nasskaltes Wetter. Wie es weitergeht, sei offen. Mit der klirrenden Kälte ist es aber vorerst vorbei. Die Temperaturen schwanken am Freitag und am Wochenende im Westen zwischen zwei und zehn Grad plus. Ursache für das Schmuddelwetter ist „Nicki“, ein Zentraltief über dem Nordmeer, das nach und nach Ausläufer nach Mitteleuropa schickt. (dpa/dapd)