30.07.2016
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Zwei Tote : Feiger Anschlag auf die Feuerwehr

Falle mit Todesfolge: Ein ehemaliger Häftling hat am Montag (Ortszeit) in Webster im US-Staat New York ein Haus und ein Auto in Brand gesteckt und zwei Feuerwehrleute erschossen.

Falle mit Todesfolge: Ein ehemaliger Häftling hat am Montag (Ortszeit) in Webster im US-Staat New York ein Haus und ein Auto in Brand gesteckt und zwei Feuerwehrleute erschossen.

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dapd

New York -

m Zwei Feuerwehrmänner sind an Heiligabend in den USA bei einem Einsatz aus einem Hinterhalt von einem 62-Jährigen erschossen worden. Nach Angaben der Behörden wurden die Brandbekämpfer am Montag in Webster, New York, zu einem brennenden Haus und Auto gerufen. Die Männer hätten gerade ihr Fahrzeug verlassen und wollten mit dem Löschen beginnen, als die Schüsse fielen. Mindestens vier Feuerwehrleute wurden getroffen, zwei von ihnen tödlich. Auch ein Polizist sei verletzt worden. Der vorbestrafte Täter erschoss sich in der Nähe des Tatorts.

Die Bluttat ereignete in einem idyllischen Vorort von Rochester am Ontario-See, mehr als 500 Kilometer von der Metropole New York City entfernt. Es deute alles darauf hin, dass die Einsatzkräfte absichtlich in eine Falle gelockt worden seien, sagte Polizeichef Gerald Pickering.

Ein angeschossener Feuerwehrmann konnte nach einer Stunde mit seinem eigenen Wagen fliehen. Ein anderer wurde bewusstlos gefunden. Das Feuer habe sich auf benachbarte Häuser ausgebreitet und letztlich sieben Gebäude zerstört, berichtete die New York Times am Dienstag. Mehrere Menschen hätten vor den Flammen gerettet werden müssen.

Die Polizei sprach über den 62-Jährigen von einem offensichtlich geistig verwirrten Täter mit einem langen kriminellen Geschichte. Der Mann habe 1981 seine 92 Jahre alte Großmutter erschlagen und dafür bis 1998 im Gefängnis gesessen. 2006 seien seine Bewährungsauflaugen ausgelaufen, so dass er nicht mehr unter Beobachtung der Behörden gestanden habe. Er habe mit seiner Mutter in einem Haus gelebt, die in diesem Jahr gestorben sei. Hinweise auf ein Motiv für seine Tat gebe es nicht.