Paralympics 2012
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London: „Die besten Paralympics aller Zeiten“

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Gigantisches Spektakel bei der Abschlussfeier der Paralympics. Foto: Getty Images
Mit einer gigantischen Show sind in London die Paralympischen Sommerspiele zu Ende gegangen. Für IPC-Präsident Sir Philip Craven steht fest: „Es waren die besten Paralympischen Spiele, die es jemals gegeben hat.“
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London

Sir Philip Craven sprach vielen Zuschauern aus dem Herzen: „Niemand möchte, dass diese Spiele zu Ende sind“. Doch um 22.30 Uhr Londoner Zeit war es so weit: Das Feuer im Olympiastadion erlosch, die Paralympischen Spiele 2012 waren offiziell beendet. Das Sommermärchen an der Themse, das mit Olympia am 27. Juli begonnen hatte, ist damit endgültig vorbei.

„Es waren in meinen und in den Augen vieler Athleten die besten Paralympischen Spiele, die es jemals gegeben hat“, adelte Craven, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees IPC die Organisatoren: „Der ganz besondere Spirit, der London in den vergangenen zwölf Tagen geprägt hat, hat die Paralympischen Spiele hier zu etwas Einmaligem gemacht.“

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Organisationschef Sebastian Coe würdigte die besonderen Leistungen der Athleten: „Die vergangenen Tage haben uns die Augen geöffnet und uns gezeigt, zu welcher Leistung Menschen fähig sind und was sie schaffen können, wenn sie das Talent und den Willen dazu haben.“ Zuvor hatte Londons Bürgermeister Boris Johnson die Paralympische Flagge an seinen Amtskollegen Eduardo Paes aus Rio de Janeiro übergeben.

Coldplay, Rihanna und Jay-Z rocken Olympiastadion

Es war ein toller Abschluss der Spiele, die schon Großbritanniens Stärken in der Organisation, in der Rolle als charmante Gastgeber und die Briten als begeisterte Zuschauer bewiesen hatten - erst bei Olympia und dann bei den Paralympics. Auch die musikalische Besetzung stand der Olympia-Zeremonie in nichts nach. Im Gegenteil: Die britische Band Coldplay, Sängerin Rihanna und Rapper Jay-Z sorgten mit einem gemeinsamen Auftritt für den musikalischen Höhepunkt des Abends.

Zuvor waren die Fahnenträger der 165 Teilnehmerländer in das Stadion eingezogen, im deutschen Team wurde diese Ehre dem 20 Jahre alten Tischtennisspieler Thomas Schmidberger zu Teil, der mit Silber im Team und Bronze im Einzel zwei von insgesamt 66 Medaillen gewonnen hatte. Einen besonderen Moment erlebten auch zwei der britischen Gesichter dieser Sommerspiele. Die kleinwüchsige Schwimmerin Ellie Simmonds und Jonnie Peacock, Sieger im 100 Meter Sprint, löschten um 22.30 Uhr gemeinsam das Feuer im Olympiastadion. (dapd)

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