28.05.2016
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Kommentar zum Köln-Logo: Dom und Rhein müssen sein

Kölns Wirtschaftsdezernentin Ute Berg präsentiert das neue Erkennungszeichen der Stadt.

Kölns Wirtschaftsdezernentin Ute Berg präsentiert das neue Erkennungszeichen der Stadt.

Foto:

Arton Krasniqi

Köln -

Düsseldorf hat 150.000 Euro bezahlt. Dafür gab es ein D mit zwei Punkten davor. So gesehen ist Köln gut weggekommen - immerhin hat die neue Marke eine gewisse Unverwechselbarkeit. Dass die beiden Linien des Logos Dom und Rhein zeigen, ist deutlich zu erkennen - und wenig überraschend: Genau das sind eben die Dinge, die weltweit mit Köln in Verbindung gebracht werden.

Für eine starke Wirtschaft, für den Wissenschaftsstandort Köln, für den Messe- und Tagungsort steht die Marke eher nicht. Trotz eines aufwendigen Prozesses, für den die Stadt 250.000 Euro gezahlt hat - die Kosten für das Logo nicht inbegriffen, denn ein solches war ursprünglich gar nicht geplant.

Nun ist es doch da und soll, so wünscht es sich die Wirtschaftsdezernentin, „mehr Durchschlagskraft“ bringen. Das könnte sogar klappen - wenn nicht nur die städtischen Unternehmen, sondern große Kölner Firmen die Marke tatsächlich in die eigene Kommunikation aufnehmen. Immerhin, sie übernähmen etwas Exklusives.

Auf die teure Idee mit dem Düsseldorfer D nämlich, so stellte sich bald heraus, waren auch andere schon gekommen.