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Anschlag auf Isaf-Schutzgruppe: Bombe auf Esel tötet Soldaten

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In der afghanischen Provinz Wardak (im Bild) hat ein Selbstmordattentäter am Dienstag drei Soldaten und einen einheimischen Übersetzer getötet. Foto: AP/dpa
Auf dem Rücken eines Esels hat ein Selbstmordattentäter in Afghanistan eine Bombe in einer Isaf-Patrouille hochgehen lassen. Bei dem Anschlag kamen am Dienstag drei Soldaten und ein einheimischer Übersetzer ums Leben.
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Kabul

Ein Selbstmordattentäter auf einem Esel hat in Ostafghanistan drei Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf und deren einheimischen Übersetzer getötet. Der Angreifer habe den Esel am Dienstag in eine Fußpatrouille gelenkt und den an dem Tier befestigten Sprengstoff gezündet, sagte der Sprecher der Regierung der Provinz Wardak, Ataullah Khogyani. Vier afghanische Soldaten seien verwundet worden. Auch Zivilisten seien getötet oder verwundet worden. Der Attentäter sei wie ein Bauer gekleidet gewesen.

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Die Isaf bestätigte den Tod von drei ihrer Soldaten, machte aber wie üblich keine Angaben zur Nationalität der Opfer. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die an die Provinz Kabul angrenzende Provinz Wardak ist aber zu einer Hochburg der Taliban geworden. In diesem Jahr sind nach einer Statistik des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org bereits mehr als 100 ausländische Soldaten in Afghanistan ums Leben gekommen, die überwiegende Mehrheit davon Amerikaner. Insgesamt kostete das militärische Engagement seit Ende 2001 mehr als 3300 ausländische Soldaten das Leben. (dpa)

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