27.09.2016
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Anschlag beim Boston-Marathon: Google startet Personenfinder

Diese Fernsehaufnahme zeigt den Moment nach einer der beiden Explosionen im Zielbereich des Boston-Marathons.

Diese Fernsehaufnahme zeigt den Moment nach einer der beiden Explosionen im Zielbereich des Boston-Marathons.

Foto:

AP/dpa

Boston -

Nach den Explosionen beim Boston-Marathon hat Google eine Suche für vermisste Personen online gestellt. Beim „Person Finder“ kann jedermann Informationen zu Teilnehmern oder Besuchern des Laufs eingeben wie den Gesundheitszustand oder den Aufenthaltsort. Mit einer einfachen Suchmaske lassen sich diese Daten dann von besorgten Freunden oder Familienmitgliedern abrufen.

Der „Person Finder“ beruht somit auf der Mithilfe möglichst vieler Internetnutzer. Zwei Stunden nach den Explosionen am Montag gab es bereits rund 1800 Einträge. Der „Person Finder“ wurde für Naturkatastrophen entwickelt und kam unter anderem beim Erdbeben und Tsunami in Japan im März 2011 zum Einsatz.