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Ausländische Mitarbeiter: Rassismus beim Verfassungsschutz?

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Das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln-Chorweiler. Foto: dpa
„Muselmann“, „Ölauge“, „Herrenrasse“ : Ausländische Mitarbeiter beim Bundesverfassungsschutz in Köln sollen einem Medienbericht zufolge jahrelang von Kollegen wegen ihrer Herkunft verspottet worden sein. Die Behörde spricht von einem Einzelfall.
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Köln

Ausländische Mitarbeiter beim Bundesverfassungsschutz in Köln sollen einem Medienbericht zufolge jahrelang von Kollegen wegen ihrer Herkunft verspottet worden sein. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag berichtet, gibt es bei dem Inlandsgeheimdienst massive interne Spannungen „wegen islamfeindlicher und rassistischer Äußerungen“. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sprach in einer schriftlichen Stellungnahme von einem Einzelfall, der einige Jahre zurückliege. Nach intensiver Aufklärung seien auch disziplinarrechtliche Konsequenzen gezogen worden.

„Für Rassismus und Islamfeindlichkeit gibt es keinen Platz im BfV“, heißt es in der Erklärung weiter. Bei der Auswahl von Personal werde nach strengem Maßstab vorgegangen. Neben der fachlichen Qualifikation werde besonderer Wert auf soziale Kompetenz gelegt.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte unter anderem berichtet, dass Begriffe wie „Muselmann“, “Ölauge“ und „Herrenrasse“ gefallen sein sollen. (dpa)

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