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Bombenanschlag auf Boston-Marathon: Mockenhaupt „völlig schockiert“

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Sabrina Mockenhaupt (ganz rechts) beim Boston-Marathon, der später von zwei Explosionen überschattet wurde. Foto: AP/dpa
Als es beim Boston-Marathon am Montag zu zwei Explosionen kam, war die deutsche Spitzenläuferin Sabrina Mockenhaupt schon länger im Ziel. „Ich bin völlig schockiert“, berichtete die 32-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Telefon.  Von
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Die Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg war schon länger im Ziel, als sie von den Explosionen erfuhr. "Ich bin völlig schockiert", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" am Telefon.

"Mein Hotel ist 200 Meter vom Ort der Explosion entfernt. Hier sitzen jetzt alle vor den Fernsehern und verfolgen die Bilder auf CNN. Direkt vor meiner Türe, praktisch fünf Meter entfernt, ist das weiße Zelt, in das die Verletzten gebracht werden. Das ist genau das Zelt, durch das ich wenige Minuten nach meinem Zieleinlauf gegangen bin."

Sie sei nach ihrem Rennen, das sie als Zehnte des Frauenfelds beendet hatte, direkt auf ihr Zimmer unter die Dusche gegangen. "Ich bin dann zurück in die Hotellobby und da war plötzlich alles ganz anders. Die totale Hektik. Ich habe sehr viele Helfer, viel Polizei und etliche Verletzte gesehen." Derzeit dürfe niemand das Hotel verlassen.

Diese Fernsehaufnahme zeigt den Moment nach einer der beiden Explosionen im Zielbereich des Boston-Marathons.
Diese Fernsehaufnahme zeigt den Moment nach einer der beiden Explosionen im Zielbereich des Boston-Marathons.
Foto: AP/dpa

Für Sabrina Mockenhaupt (32), die früher für den Kölner Verein für Marathon an den Start ging, war es das erste Rennen in den USA. Ursprünglich hatte sie im November beim New York Marathon starten wollen. Der war wegen des Wirbelsturms Sandy abgesagt worden. "Wir haben noch am Abend vorher über Boston gesprochen. Ich hatte da schon ein komisches Gefühl. Schließlich ist der Boston-Marathon der älteste in der Welt und die Sportveranstaltung mit der zweitgrößten Einschaltquote bei den Fernsehsendern in den USA. Es ist einfach schrecklich, was hier passiert ist. Es war auch für mich so ein schönes Rennen. Aber das ist jetzt alles ganz weit weg."

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