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Bundesamt: Verfassungsschutz soll umziehen

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Das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln-Chorweiler. Foto: dpa
Die Skandale der jüngsten Vergangenheit sollen Konsequenzen haben: Politiker von Rot und Grün fordern den Umzug des Bundesamts für Verfassungsschutz von Köln nach Berlin. Auf diese Weise könne man problematisches Personal loswerden und neu aufbauen.
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Köln

Im Bundestag werden Rufe nach einem Komplettumzug des Bundesamtes für Verfassungsschutz von Köln nach Berlin laut. „Durch einen Umzug nach Berlin könnte man da einige Probleme lösen“, sagte der grüne Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Wolfgang Wieland, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe). „Dann könnte man sagen: Wir nehmen die Fähigen mit und bauen mit neuen Leuten auf.“

Einige Mitarbeiter würden sicher freiwillig am Rhein bleiben. Anlass sind jüngste Berichte über massive interne Spannungen wegen islamfeindlicher und rassistischer Äußerungen einzelner Beamter. Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln wurden demnach jahrelang wegen ihrer Herkunft beleidigt. Wieland glaubt, dies komme auch daher, dass die Behörde schon zu lange im eigenen Saft schmore.

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Die SPD-Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss, Eva Högl, hatte zuvor ebenfalls vorgeschlagen, weitere Arbeitsbereiche von Köln nach Berlin zu verlegen. Erst kürzlich war der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Hartmann, im Bundesamt zu Gast. Dabei soll er dem Personalratsvorsitzenden Gerhard Jakoby laut „Focus“ erklärt haben, dass sich die Behörde im Falle eines SPD-Wahlsieges in der Hauptstadt wiederfinden werde.

Hartmann dementierte dies. Allerdings hatten sich führende SPD-Vertreter bereits vorher ähnlich geäußert. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ soll es Sympathien für einen Komplettumzug auch im Bundesamt selbst geben. (ksta)

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