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Bundespräsident Gauck: „Die Wulffs tun mir leid“

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Bundespräsident Joachim Gauck hat Mitleid mit seinem gescheiterten Vorgänger. Foto: dpa
Bundespräsident Joachim Gauck empfindet Mitleid mit seinem gescheiterten Vorgänger und seiner Familie. Christian Wulff und seine Frau seien mit vielen Hoffnungen angetreten - was daraus geworden sei, tue ihm „menschlich leid“, so Gauck in einem Interview.
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Berlin

Bundespräsident Joachim Gauck hat Mitleid mit seinem Vorgänger Christian Wulff und dessen Frau Bettina bekundet. Gauck sagte der „Bild“-Zeitung: „Zunächst einmal gehört ein ganz genaues Überprüfen und Hinterfragen von Politikern zu unserer politischen Kultur. Trotzdem bewegt mich das Schicksal von Christian Wulff und seiner Frau.“

Er habe „damals das junge Paar hier ins Schloss Bellevue einziehen sehen mit all ihren Hoffnungen, was sie vielleicht politisch bewegen könnten. Wenn ich dann heute sehe, was aus diesen Hoffnungen geworden ist, dann tut mir das menschlich leid“, so Gauck.

Gauck war vor genau einem Jahr - am 18. März 2012 - zum Nachfolger Wulffs gewählt wurde, der nach nur 20 Monaten im Amt zurücktreten musste. Die seit gut einem Jahr laufenden Ermittlungen gegen Wulff wegen Vorteilsannahme sollen gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt werden, berichteten mehrere Medien am Wochenende unter Berufung auf niedersächsische Justizkreise.

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