27.07.2016
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Hilfszusage: Merkel in Hochwassergebieten

Merkel

Bundeskanzlerin Merkel besucht zusammen mit Bahnchef Grube die Baustelle der gesperrten ICE-Strecke bei Schönhausen. Von einem Mitarbeiter wird sie mit Handkuss begrüßt.

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dpa

Fischbeck -

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Norden Sachsen-Anhalts den Opfern des Hochwassers rasche Hilfe zugesagt. Erstes Geld aus dem acht Milliarden Euro umfassenden Hilfsfonds von Bund und Ländern würden noch im August fließen, sagte Merkel am Dienstag bei einem Besuch im Elbeort Fischbeck bei Stendal. „Die Betroffenen können davon ausgehen“, versprach Merkel.

Die Kanzlerin erkundigte sich in Gesprächen mit Betroffenen nach dem Wiederaufbau in der besonders stark betroffenen Region. Dabei besichtigte sie auch die ICE-Trasse Hannover-Berlin, die zwischen Stendal und Rathenow aufgrund von Hochwasser-Schäden gesperrt ist. „Man sieht die Wucht der Natur“, sagte Merkel.

In Fischbeck war im Juni der Elbedeich gebrochen. Dadurch wurden riesige Landstriche überflutet. Der parteilose Bürgermeister von Fischbeck, Bodo Ladwig, forderte Hilfe beim Wiederaufbau und beim Deichbau. „Es kann nicht sein, dass ein armes Land wie Sachsen-Anhalt die schlechtesten Deiche hat“, sagte Ladwig. (dpa)


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