26.07.2016
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SPD-Klausur: Gates bei den Genossen

Ungewohnte Troika bei der SPD (v.l.n.r.): Steinbrück, Gates, Gabriel.

Ungewohnte Troika bei der SPD (v.l.n.r.): Steinbrück, Gates, Gabriel.

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dpa

Potsdam -

Der Gründer des Software-Riesen Microsoft, Bill Gates, befürwortet die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. In einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Pressemitteilung von Gates und SPD-Chef Sigmar Gabriel wird darauf verwiesen, dass die Mittel für die globale Entwicklungshilfe aufgestockt werden müssten. „Umso dringender braucht es jetzt neue und innovative Finanzierungsinstrumente in Deutschland und europaweit - wie die Finanztransaktionssteuer“, heißt es in der Mitteilung.

Gates hatte zuvor an einer Klausurtagung der SPD-Spitze in Potsdam teilgenommen, sich jedoch nicht Fragen der Presse gestellt. Nach Teilnehmer-Angaben hob Gates während seiner 20-minütigen Rede vor den SPD-Politikern hervor, dass die Hilfen für Entwicklungsländer ausgebaut werden müssten. Besonders gelobt habe er das Ziel Deutschlands, die Entwicklungshilfe-Mittel auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. In Potsdam will die SPD erste Weichen für den Bundestagswahlkampf stellen und hatte Gates als Gast eingeladen.

Gates, der als einer der reichsten Menschen der Welt gilt, hat sich vor Jahren aus der Microsoft-Geschäftsleitung zurückgezogen. Seitdem engagiert er sich in sozialen Projekten. Mit seiner Frau unterhält er die Stiftung Bill and Melinda Gates Foundation, die über knapp 30 Milliarden Dollar verfügt. Die Stiftung fördert unter anderem Gesundheitsprojekte in Afrika und Asien. (rtr)


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