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Überblick: Die Chronologie des Koreakriegs

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Kim Jong Il
Der Sohn des damaligen Führers Kim Il-sung, Kim Jong Il, ist heute der erste Mann im Staat Nordkoreas. (Bild: dpa)

25. Juni 1950
Nordkoreanische Soldaten überqueren, militärisch weit überlegen, die Grenze zum Süden. Der Krieg beginnt.

28. Juni 1950
Die Nordkoreaner erobern die Hauptstadt Südkoreas, Seoul, die nur 50 Kilometer von der Grenze entfernt liegt in nur drei Tagen.

31. Juli 1950
Die Vereinten Nationen beschließen, auf Drängen der USA, ein Eingreifen in Korea. Derweil rücken die Soldaten weiter vor.

01. September 1950
Bis auf einen kleinen Fleck im Süden des Landes kontrollieren die Soldaten des kommunistischen Führers Kim Il-sung die Koreanische Halbinsel. Der Vormarsch der nordkoreanischen Soldaten wird jedoch an einer Verteidigungslinie um die Hafenstadt Busan gestoppt.

15. September 1950
Alliierte Truppen, zumeist Amerikaner, landen unter Führung von General MacArthur bei Incheon und erobern den Brückenkopf, sowie kurze Zeit später auch die Südkoreanische Hauptstadt Seoul.

Oktober 1950
Rasant dringen die nun zahlenmäßig (140.000 gegen 30.000 Soldaten) und militärtechnisch überlegenen Alliierten in Richtung Norden vor und erobern und ihrerseits beinahe die gesamte Halbinsel. Erst kurz vor Pjöngjang kommen sie zum stehen. Der Krieg scheint kurz vor seinem Ende.

19. Oktober 1950
China tritt in den Krieg ein und schickt seine so genannte „Freiwilligenarmee“, bestehend aus 300.000 Soldaten. Grund war wohl die Furcht vor einem vereinten westlich-amerikanischen Korea.

1. Januar 1951
Nordkorea und China beginnen eine Offensive gegen die UN-Truppen. Sie sind nun mit 500.000 Soldaten gegenüber den Alliierten mit 140.000 Soldaten deutlich in der Überzahl.

März 1951
Truppen der vereinten Nationen beginnen wieder mit dem Vorrücken gen Norden. Obwohl zahlenmäßig schwächer sind die Verluste der Alliierten weit geringer als die der Chinesen und Nordkoreaner.

11. April 1951
General MacArthur wird als Befehlshaber der Streitkräfte abgesetzt. Er hatte gefordert Atombomben gegen chinesische Städte einzusetzen.

April 1951 bis zum 27. Juli 1953
Ungefähr in Höhe der Ursprünglichen Grenze zwischen Nord- und Südkorea kommen beide Armeen zum stehen. Ein Stellungskrieg ist die Folge. Bis zum Waffenstillstand im Juli 1953 kommen insbesondere bei Angriffen der amerikanischen Luftwaffe bis zu einer Millionen Menschen ums Leben. Nordkorea wird nahezu komplett in Schutt und Asche gelegt.

1953 bis heute
Noch immer gibt es keinen Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea. Vor allem die USA und Südkorea unterhalten nach wie vor enge Beziehungen, wohingegen Nordkorea bis auf China in der Welt weitestgehend isoliert ist.

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