24.07.2016
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US-Präsident in Berlin: Höchste Sicherheit für Obama

Obama Berlin

Polizisten vor dem Brandenburger Tor

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dpa

Berlin -

Zum Besuch des US-Präsidenten Barack Obama am Dienstag in Berlin gilt für große Teile der Innenstadt Sicherheitsstufe 1+. Am Abend wird der mächtigste Mann der Welt auf dem Flughafen Tegel landen, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

Seit Tagen läuft ein gigantisches Sicherheitsprogramm der Experten der Berliner Polizei in Abstimmung mit den Bundesbehörden und den Sicherheitsberatern des Präsidenten. Schon vor dessen Ankunft müssen die Berliner mit weiträumigen Absperrungen auch an zentralen Punkte der Innenstadt rechnen. Bei dem Besuch sind mindestens 4000 Beamte im Einsatz, Medienberichte sprechen von bis zu 8000 Polizisten.

In einigen Gegenden werden Anwohner nur mit Ausweis und Polizeibegleitung zu ihren Wohnungen oder Arbeitsplätzen gelangen. Dazu zählen etwa der Potsdamer Platz um das Hotel Ritz Carlton. Dort wohnt der Präsident mit seiner Familie für den einen Tag in der deutschen Hauptstadt. Am Mittwoch will er eine Grundsatzrede vor dem Brandenburger Tor halten.

Dort laufen seit Tagen die umfangreichen Sicherheitsvorbereitungen. Dazu überprüfte die Polizei mit Sprengstoffspürhunden jeden Winkel. Scharfschützen werden entlang der Wegstrecke postiert.

Vor dem Besuch Obamas kam es am Montag zu ersten Protesten gegen die Politik der US-Regierung. Mehrere hundert Menschen eines Bündnisses aus rund 100 Initiativen forderten ein Verbot unbemannter Kampfdrohnen. Die Piratenpartei rief im Zusammenhang mit dem Skandal um das US-Geheimprogramm PRISM für Mittwoch zu einer Demonstration auf. Dazu sind laut Polizei 500 Teilnehmer gemeldet. (dpa)