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Wegen Blutgerinnsel: US-Außenministerin Clinton im Krankenhaus

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Hat gesundheitliche Probleme: US-Außenministerin Hillary Clinton. Foto: AFP
Die Tage von US-Außenministerin Hillary Clinton in ihrem Amt sind gezählt. Nun bremsen gesundheitliche Probleme sie aus. Zur Behandlung eines Blutgerinnsels muss die 65-Jährige über den Jahreswechsel im Krankenhaus bleiben.
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Washington

Sorge um Hillary Clinton: Die US-Außenministerin muss wegen eines Blutgerinnsels im Krankenhaus behandelt werden. Das Gerinnsel habe sich nach einer vor mehreren Wochen erlittenen Gehirnerschütterung gebildet. Die 65-Jährige erhalte blutverdünnende Medikamente und müsse vorerst für 48 Stunden in der New Yorker Klinik bleiben, teilte Clintons Sprecher Philippe Reines am späten Sonntagabend (Ortszeit) in Washington mit.

Clinton hatte vor einigen Wochen infolge einer Magen-Darm-Erkrankung einen Schwindelanfall und war gestürzt. Dabei hatte sie nach offiziellen Angaben die Gehirnerschütterung erlitten, die erst Tage später festgestellt worden war. Das Blutgerinnsel sei nun bei einer Folgeuntersuchung diagnostiziert worden, erklärte Reines. Auch wegen anderer nicht näher bezeichneter Folgen der Gehirnerschütterung werde sie weiter von Ärzten beobachtet. Diese würden auch entscheiden, ob weitere Maßnahmen nötig werden.

Clinton ist schon seit Wochen nicht mehr öffentlich aufgetreten. Eine Auslandsreise sowie eine Befragung im Kongress musste sie absagen. Die ehemalige First Lady hat bereits vor längerer Zeit mitgeteilt, dass sie nicht für eine zweite Amtsperiode zur Verfügung stehen wird. Der wiedergewählte Präsident Barack Obama hat zwischenzeitlich den demokratischen Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry für das Amt nominiert. Er muss noch vom Kongress bestätigt werden. Bis dahin wollte Clinton nach eigener Aussage weiterarbeiten.

Die demokratische Politikerin wird als mögliche Kandidatin für die nächste Präsidentschaftswahl 2016 gehandelt. Sie selbst hat solche Ambitionen wiederholt dementiert. Nach einer neuen Umfrage von CNN/ORC International poll würden 85 Prozent der Demokraten eine Kandidatur der Frau von Ex-Präsident Bill Clinton unterstützen.

Die Politikerin litt schon einmal unter einer Thrombose. Bereits 1998 sei ein Blutgerinnsel bei ihr festgestellt worden, sagte sie 2007 in einem Interview der „New York Daily News“. Das sei ihr bis dato schlimmster Schreck in Sachen Gesundheit gewesen. „Ich war gerade im Wahlkampf für (den New Yorker Senator) Chuck Schumer, als mein Fuß zu schmerzen begann und ich ein Problem hatte, meinen Schuh anzuziehen.“ Schließlich sei sie auf Anraten eines Arztes ins Krankenhaus gegangen. Dort habe man dann das Gerinnsel entdeckt. „Ich hatte Glück. Wir konnten es vollständig auflösen, und es gab keine weiteren Konsequenzen.“ (dpa)

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