28.08.2016
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Wochenrückblick: Bekannt wie Dom und Rhein

Köln bei Sonnenuntergang.

Köln bei Sonnenuntergang.

Foto:

Arton Krasniqi, KSTA

Köln -

Es war eines der Ergebnisse der großen Köln-Umfrage: Die Kölner mögen ihre Stadt. Das bestätigt einen gewissen Verdacht, unterscheidet die Kölner aber von zum Beispiel den Hagenern, die Hagen einmal zur am wenigsten lebenswerten Stadt im Land gewählt haben. Da erscheint es folgerichtig, dass die Hagener ihre Universität als Fernuni konzipiert haben. Die Botschaft: Liebe Studenten, wir bieten euch gern ein Studium. Aber kommt bloß nicht her.

So etwas würden die Kölner eher nicht sagen: 94 Prozent mögen ihre Stadt, 90 Prozent würden sogar ihren Freunden empfehlen, herzuziehen. Die vier Prozent Differenz fürchten offenbar, ihren Freunden am Ende bezahlbare Wohnungen suchen zu müssen.

Gefreut haben über die Zahlen dürfte sich Oberbürgermeister Jürgen Roters: Der ist 91 Prozent der Kölnern bekannt, damit steht er etwa auf einer Stufe mit Dom, Rhein, Hänneschen, Bärbelchen sowie sämtlichen bunten Hunden der Stadt. Ein unfassbarer Erfolg.

Aus organisatorischen Gründen war es nicht möglich, herauszufinden, wie viele Kölner am Dienstag mitbekommen haben, dass weite Teile der Stadt rochen wie eine übertrieben nachgewürzte Kartoffelsuppe. Erst nach einem 17 000-Euro-Feuerwehreinsatz teilte eine Neusser Aromenfirma mit, dass sie es wohl gewesen war. Die sollte mal über Wiedergutmachung nachdenken. Könnte doch eine schöne Frage für die nächste Umfrage werden: Wonach, finden Sie, sollte Köln mal riechen?