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Gut Leidenhausen: Neues Portal wird Publikumsmagnet

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Seit der Einweihung fasziniert die Besucher die Ausstellung zur Wahner Heide in der Tenne.  Foto: Roland Schriefer
Die Verantwortlichen sind hochzufrieden: Nur etwa 100 Tage nach der Einweihung hat sich Gut Leidenhausen zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Das Portal gelte mittlerweile als eigenständiges Ziel.  Von
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"Die Besucherzahlen übertreffen deutlich unsere Erwartungen." 100 Tage, nachdem das Portal Gut Leidenhausen eröffnet wurde, geben sich die Verantwortlichen hochzufrieden. Markus Bouwman, Geschäftsführer des Trägervereins und zugleich Leiter des städtischen Forstbetriebes, untermauert die Einschätzung mit Zahlen: Seit der Eröffnung am 1. Mai haben 4300 Besucher die Ausstellung in der Tenne besichtigt. Im Bergisch Gladbacher Forsthaus Steinhaus, das bereits vor zwei Jahren eröffnet wurde und neben Burg Wissem in Troisdorf und dem Turmhof in Rösrath zum Portal-Quartett gehört, wurden im ganzen Jahr 3000 Besucher gezählt.

"Gut Leidenhausen war das größte der vier Projekte", ergänzt Michael Jaeger, Vorsitzender des Interkommunalen Arbeitskreises Wahner Heide (IAWH), der Mitglied des Portalvereins ist. Deshalb habe der Bau länger gedauert. Die große Herausforderung sei nun, das Portal mit Ehren- und Hauptamtlern zu betreiben. Immerhin sitzen in Gut Leidenhausen nicht nur zahlreiche Vereine - darunter die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Bienenzuchtverein Porz, der Kölner Eifelverein und der IAWH -, sondern auch ein Konsortium Kölner Beschäftigungsträger mit dem Internationalen Bund (IB), der das Café Rastplatz betreibt. Doch das Miteinander lasse sich sehr gut an. Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder sei die Tenne als Ausstellungs- und Versammlungsraum ohnehin nicht wirtschaftlich zu betreiben.

Flexibilität ist Voraussetzung

"Durch die Waldschule herrschte hier ja immer schon viel Gewusel", sagt Jaeger weiter. Doch jetzt werde auch honoriert, dass es endlich eine Möglichkeit des Verweilens gebe. Mittlerweile werde Leidenhausen nicht nur zur Rast bei einem Ausflug zu Wildpark oder Naturspielplatz genutzt, sondern gelte auch als eigenständiges Ziel.

Ein positives Fazit ziehen die Verantwortlichen nach 100 Tagen.
Ein positives Fazit ziehen die Verantwortlichen nach 100 Tagen.
Foto: Renate Hofmann

Doch nicht nur der Besuch der Ausstellung sei sehr gut angelaufen. Auch die Nachfrage als Veranstaltungsort sei zufriedenstellend, führt Heribert Resch, stellvertretender Vorsitzende des Portalvereins, aus: "Wir haben überhaupt keine Sorge, dass die Räumlichkeiten brach liegen." Dem Portal komme zugute, dass drei Räume unterschiedlicher Größe angeboten werden könnten. Das Café verfügt über rund 30 Plätze, der Saal im Haus des Waldes fasst 50 Gäste, und die Tenne ist ausgelegt für Großveranstaltungen mit 200 Teilnehmern. So fanden in Leidenhausen schon Teamtage eines Unternehmens oder ein betriebliches Sommerfest statt. Daneben gab es Geburtstagsfeiern und eine Goldene Hochzeit.

Belebt ist auch das Café Rastplatz. "Wir müssen natürlich absolut flexibel sein", sagt Gudrun Kirch, Zweigstellenleiterin beim IB. "Das gilt für das Angebot an Speisen ebenso wie für den Einsatz der Mitarbeiter." Inzwischen seien sie schon für viele zum Begriff geworden und der eine oder andere Radler komme bereits vorbei, um sich ein Stück Käsekuchen für die Pause bei der Rückfahrt reservieren zu lassen.

Saisonabhängiges Angebot

Dabei ist das Angebot im Café Rastplatz saisonabhängig. Derzeit gibt es neben Apfel- und Pflaumenkuchen auch Heidelbeer-Joghurt-Torte und Schoko-Mandel-Gebäck. Wer kein Freund von Süßem ist, kann auf Quiche zurückgreifen oder Kartoffelsalat wählen. Das dazugehörende Fleisch liefern die Turmhof-Rinder. Schafprodukte bezieht das Café Rastplatz unterdessen vom Ziegenhof Stumpf, dessen Tiere in der Wahner Heide gehütet werden. Nach den Sommerferien will das Rastplatz-Team auch ein Mittagsgericht anbieten. "Wir sind aber kein Imbiss", betont Projektleiterin Katja Kanzler. Vielmehr sei das Angebot regional und saisonal, vor allem aber in jedem Fall hausgemacht.

Bei all den positiven Ergebnissen treibt die Verantwortlichen nur noch ein Problem um: Wer am Grengeler Mauspfad parkt und zum Portal gehen will, muss die vielbefahrene Straße überqueren. "Das ist wirklich gefährlich", sagt Markus Bouwman. Da müsse am besten eine Querungshilfe hin, heißt es. Zumindest aber müsse die Geschwindigkeit reduziert werden.

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