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„Pro Köln“-Kundgebung: Keine Krawalle bei Rechten-Aufmarsch

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Mit einer Hundertschaft trennte die Polizei linke und rechte Gruppierungen am Samstag in Porz-Urbach. Foto: Roland Schriefer
Ohne große Zwischenfälle ist ein Aufmarsch von „Pro Köln“ in Porz-Urbach über die Bühne gegangen. Rund 100 linke Gegendemonstranten standen 21 Vertretern der rechtsextremen Partei beim Protest gegen ein Asylbewerberheim gegenüber.
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Weitestgehend friedlich verlief das Aufeinandertreffen rechter und linker Demonstranten am Samstagmittag in Porz-Urbach. Auslöser war ein Aufruf der rechtsextremen Gruppierung „Pro Köln“ zur Kundgebung gegen ein Asylbewerberheim, das jüngst in einem Hotel eingerichtet wurde.

Über das Internet und soziale Netzwerke riefen linksgerichtete Gruppierungen zur Gegendemonstration, die aber nicht offiziell angemeldet wurde. Dem schlossen sich auch als gewaltbereit bekannte Kreise an.

Um Übergriffe zu verhindern, war die Polizei mit einer Hundertschaft an Bereitschaftspolizisten angerückt, die beide Seiten konsequent voneinander fern hielten. Am Ende des Einsatzes, bei dem gut hundert Linke 21 Vertretern von „Pro Köln“ gegenübergestanden hatten, zeigte sich Steffen Mielke, stellvertretender Leiter der Inspektion Südost mit der gewählten Strategie zufrieden: „Außer ein paar unwesentlichen Rempeleien ist es ruhig geblieben.“

Auf ausgesprochen großen Zuspruch stieß unterdessen das Begrüßungsfest, zu dem das Bündnis „Willkommen in Porz“ aufgerufen hatte, zu dem sich Parteien, Kirchen und soziale Institutionen zusammengeschlossen hatten, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen.

Rund 500 Gäste trafen sich im zum Asylbewerberheim umgebauten Hotel Dürscheidt, im Gepäck Kleider- oder Spielzeugspenden sowie jede Art von Kuchen. (RHn)

 

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