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Berufswahl: Vom Berufswunsch zum Traumjob

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Informationen über den Berufsalltag und den Einstieg liefert der Markt der Möglichkeiten in der Wilhelm-Busch-Realschule. Foto: Michael Heeg
Die Ausbildungsmesse „Markt der Möglichkeiten“ an der Wilhelm-Busch-Realschule hilft Jugendlichen bei der Suche nach ihrem persönlichen Traumberuf. Bereits seit sechs Jahren informeiren Unternehmen hier über Ausbildungsberufe.  Von
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Traumberufe heißen so, weil Kinder und Jugendliche von ihnen träumen. Pop-Star, Schauspiel-Ikone oder Fußballer werden aber nur die wenigsten. Welchen Beruf also wählen? Diese Frage stellen sich Jugendliche mittlerweile immer früher. Eine Hilfe bei der Suche sind die sogenannten Ausbildungsmessen. Eine davon ist der „Markt der Möglichkeiten“ an der Wilhelm-Busch-Realschule. Bereits seit sechs Jahren unterstützt die Schule damit die Schüler.

Für alle Jugendlichen der achten und neunten Klasse ist die Veranstaltung verpflichtend. „Wir wollen unsere Schüler bereits sehr früh auf die Berufswahl vorbereiten“, erklärt Schulleiter Udo Niederkrome. Insgesamt 20 Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen präsentieren beim Markt der Möglichkeiten ihre Ausbildungsberufe. Dazu zählen unter anderem auch der Autohersteller Ford, die Bundespolizei sowie die Industrie- und Handelskammer Köln (IHK).

Ausbildungsmesse ein Jahr vorbereitet

Die Vorbereitungen für die Ausbildungsmesse der Wilhelm-Busch-Realschule erstrecken sich fast über das gesamte Jahr. Rund 50 Unternehmen werden von dem sogenannten Berufsorientierungsbüro angeschrieben, das von den Lehrerinnen Sandra Nöster und Nadine Müller geleitet wird. „Außerdem sind wir das ganze Jahr über auf vielen Ausbildungsmessen, um Kontakte zu den Ausstellern zu knüpfen“, sagt Müller. Bei der Berufswahlorientierung sei ein weit verzweigtes Netzwerk unverzichtbar. Damit die Schüler den Markt der Möglichkeiten nicht unvorbereitet besuchen, wird bereits im Unterricht über die Berufswahl gesprochen. Dabei lernen die Jugendlichen zum Beispiel, mit welchen Fragen sie sich an die Aussteller wenden können. „Man merkt, dass die Schüler diese Möglichkeit hier nutzen möchten und wirklich gut vorbereitet sind“, so die Meinung von Claudia Lübke, Ausbildungsberaterin für eine Drogeriemarktkette im Großraum Köln. An den Ständen werde nicht einfach nur vorbeiflaniert. Vielmehr suchten die Jugendlichen den intensiven Kontakt zu den Ausstellern.

Zwar wird auf der Ausbildungsmesse kein Vertrag abgeschlossen, aber die erste Hürde zur Kontaktaufnahme ist damit gemeistert. Gerade für die Schüler der achten Klasse ist der Markt der Möglichkeiten eine gute Gelegenheit, einen Praktikumsplatz zu finden. „Mit Beginn der neunten Klasse müssen die Jugendlichen ein dreiwöchiges Praktikum absolvieren“, erläutert Schulleiter Niederkrome. Auch deshalb sei diese Veranstaltung zur Berufswahlorientierung ein so großer Erfolg.

Bestmöglich auf Zukunft vorbereiten

Andere Ausbildungsmessen im Stadtbezirk werden nicht als Konkurrenz angesehen. „Wir sind froh über jede weitere Veranstaltung zur Berufsorientierung, die für junge Menschen in Porz angeboten wird“, sagt Lehrerin Nöster. Denn auch die anderen Ausbildungsmessen werden regelmäßig von der Wilhelm-Busch-Realschule besucht. Schließlich sollen die Jugendlichen bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden.

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