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Defekter Schieber: Feuerwehreinsatz im Zündorfbad

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Feuerwehreinsatz im Zündorfbad: Wassermassen aus dem Becken drohte die Technik zu überfluten. (Symbolbild) Foto: Worring
Bei Reinigungsarbeiten im Zündorfbad ist ein Schieber, der das Wasser im Becken zurückhält, abgerissen. Die Kellerräume liefen voll, das Wasser drohte die Technik zu überfluten. Die Feuerwehr musste Keller und Becken leerpumpen.
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Zündorf

„Wasser im Zündorfbad“ so lautete die Meldung für die Feuerwehr am Montag gegen 15 Uhr. Was zunächst nach einer banalen Aussage klingt, hatte einen ernsten Hintergrund. Die großen Kellerräume liefen voll Wasser. Das Wasser stand schon 25 Zentimeter hoch und war kurz davor, die komplizierte Schwimmbadtechnik zu überfluten.

Die Ursache hierfür war ein abgerissener Schieber. Arbeiter hatten den Schieber geöffnet, um das Wasser langsam in die Kanalisation zu leiten. Das Schwimmbecken sollte für Reparaturarbeiten geleert werden. Dabei riss der Schieber und die Wassermassen bahnten sich ihren Weg in den Keller.

„Die Arbeiter vor Ort reagierten schnell und geistesgegenwärtig. Sie haben dadurch einen größeren Schaden verhindert“, berichtete Einsatzleiter Brandamtsrat Arnold Backes. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr legten die Handwerker mit einer langen Stange eine Gummimatte vor den Ablauf des 3,80 Meter tiefen Sprungbeckens.

900.000 Liter Wasser im Becken

Die Feuerwehr kümmerte sich zunächst darum, das Wasser aus dem Keller zu pumpen, um die Schwimmbadtechnik zu schützen. Anschließend ersetzten die Einsatzkräfte den provisorischen Stopfen durch ein Kanaldichtkissen und brachten somit den Wasserfluss vollends zum Erliegen.

Nun befanden sich aber noch 900.000 Liter Wasser im Schwimmbecken, das ohne funktionierenden Ablauf so nicht geleert werde konnte. Daher entschieden sich der Schwimmbadbetreiber und der Einsatzleiter, das Becken mit den Pumpen der Feuerwehr zu entleeren. Mit mehreren elektrischen Tauchpumpen, die unter anderem für Hochwassereinsätze zentral vorgehalten werden, gelang es den Einsatzkräften das Wasser in rund drei Stunden abzupumpen.

Nachdem sie das Dichtkissen entfernt und das Restwasser aus dem Rohrleitungssystem abgelassen hatten, konnten die Einsatzkräfte wieder abgezogen werden. (ksta)

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