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Engelshof: Andrang beim Kunsthandwerkermarkt

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Auch Pasteten, Soßen oder Marmeladen wurden beim Kunsthandwerkermarkt im Engelshof angeboten. Foto: Michael Heeg
Der Kunsthandwerkermarkt im Bürgerzentrum Engelshof lockte auch in diesem Jahr tausende von Besuchern. Rund 140 Aussteller präsentierten ihre Waren in historischem Ambiente. Der Markt fand bereits zum 38. Mal statt.  Von
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Wenn das Bürgerzentrum Engelshof zum halbjährlichen Kunsthandwerkermarkt einlädt, ist der Andrang jedes Mal riesig. Sowohl rund 4000 Besucher als auch knapp 140 Aussteller strömen zu dem historischen Gutshof. Mittlerweile findet die Veranstaltung bereits zum 38. Mal statt. Damit ist der Kunsthandwerkermarkt einer der traditionsreichsten seiner Art in Köln. Kein anderes Event im Engelshof zieht so viele Besucher an. Die Organisatoren sind entsprechend stolz auf die beeindruckenden Zahlen. Zu den Machern zählt Dagmar Höhne-Heeger. Obwohl der Kunsthandwerkermarkt offiziell erst um elf Uhr startet, ist Höhne-Heeger bereits ab sechs Uhr am Engelshof. Aussteller einweisen, Parkplätze markieren und die vier Säle vorbereiten – die Organisatoren haben alle Hände voll zu tun. „Dieses Mal mussten wir sogar Schneeberge weg schippen, die einige Stellflächen im Innenhof blockiert haben“, erklärt Höhne-Heeger. Bis 18 Uhr muss sie durchhalten, dann hat einen der beiden Ausstellungstage hinter sich.

Rund ein Drittel der Aussteller präsentiert seine Waren zum ersten Mal im Engelshof. Den Organisatoren ist es wichtig, dass nicht bei jeder Veranstaltung die selben Produkte angeboten werden. Dieses Mal waren vor allem Frühlingsartikel sehr beliebt. Viele der Besucher sammelten sich an den Ständen mit den Blumengestecken für den Garten oder auch bei aufwendig geschnitzten Holzosterhasen. „Die Sachen hier sind einfach viel schöner als Vergleichbares im Laden“, schwärmt Besucherin Ulla Kessebohm.

Produkte in historischem Ambiente

Für die Aussteller ist der Kunsthandwerkermarkt im Engelshof eine beliebte Möglichkeit, die eigenen Produkte in einem historischen Ambiente zu präsentieren. Manche Händler reisen dafür extra aus Belgien oder den Niederlanden an. „Teilweise müssen wir Ausstellern sogar absagen, weil wir einfach keinen Platz mehr haben“; sagt Höhne-Heeger.

Da der Innenhof mittlerweile komplett zugestellt ist, bauen einige ihre Stände vor dem Haupttor des Engelshofs aus. Dazu zählt auch Hans-Jörg Halbach mit seinem Käsestand. Mittlerweile bietet der Maître fromage – zu deutsch Käsemeister – zum dritten Mal sein Sortiment dort an. „Ich bin zufrieden mit diesem Stellplatz, da ich eh etwas mehr Fläche für meine Waren benötige“, begründet Halbach seinen Standort. 83 verschiedene Käsesorten umfasst sein Sortiment, von denen der Käsemeister aus Remscheid viele persönlich veredelt hat. „Da gibt es beispielsweise Käse mit Bier-, Schnaps- oder Rotwein-Note.“ Letztendlich sind es diese Angebote, die den Kunsthandwerkermarkt auch nach 18 Jahren zu einer Besonderheit machen.

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