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Erschossenes Tier: Hundebesitzer ist geschockt

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Die Mischlingshündin soll den Polizisten angefallen haben. Foto: Privat
Nach dem tödlichen Schuss eines Polizeibeamten auf einen Hund, beharrt der Hundebesitzer weiter darauf, dass die Aktion unnötig gewesen sei. Der Polizist beruft sich auf Notwehr. Über die Vorgeschichte ist nun mehr bekannt.
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Köln

Nachdem ein Polizist am Freitag einen Hund in einem Hausflur in Porz-Grengel erschossen hat, ist mittlerweile mehr über die Vorgeschichte bekannt geworden. Zwei Beamte wollten gegen 22.15 Uhr die Personalien des 57-jährigen Hundebesitzers aufnehmen, weil der kurz vorher einem Mann offenbar grundlos mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Der 46-Jährige hatte seinen Pkw im Ahornweg abgestellt, um die Parkgebühren am Flughafen zu sparen und wollte sein Auto nach einer Woche wieder abholen.

Die Polizei stellte den Hund zunächst zu Beweiszwecken sicher.
Die Polizei stellte den Hund zunächst zu Beweiszwecken sicher.
Foto: Arton Krasniqi

„Es gibt in der Gegend oft Ärger, weil Reisende die Parkplätze der Anwohner blockieren“, sagte ein Polizeisprecher. Der 57-Jährige soll aus Wut  auf den 46-Jährigen losgegangen sein, offenbar war er betrunken. Als zwei Polizisten schließlich bei ihm klingelten, lief die elfjährige Mischlingshündin der Familie in den Flur – laut Aussage der Beamten mit gefletschten Zähnen. Weil der 57-Jährige den Hund trotz Aufforderung der Beamten nicht zurück hielt, schoss einer der Polizisten auf das Tier, das sofort tot war.

Der Hundebesitzer und seine Familie reagierten geschockt auf den tödlichen Schuss. Sie behaupten, der Beamte habe ohne Vorwarnung und zu voreilig geschossen. Die Hündin habe die Beamten nicht beißen wollen, sie habe nur gebellt, weil sie fremde Stimmen gehört habe – und sei deshalb auf den Flur gelaufen. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall am Freitag geprüft und mitgeteilt, der Beamte habe in Notwehr gehandelt. Der 57-Jährige muss sich wegen des Faustschlags nun wegen Körperverletzung verantworten. (hsr)

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