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Freiwillige Feuerwehr: Nachwuchs an der Wasserspritze

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Tag der offenen Tür Feuerwehr Libur Foto: Stötzel
Die Löschgruppe Libur lädt zum Tag der Offenen Tür. Die Verantwortlichen wollen so mehr junge Menschen für die eigene Jugendfeuerwehr begeistern.  Von
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Libur

Hoch über dem Kopf seines Vaters ließ sich der vierjährige Daniel am Klettergerüst von einem Helfer der Freiwilligen Feuerwehr hinauf ziehen. Mit großen Augen verfolgte er das Treiben auf dem Hof der Liburer Feuerwehr. Daniel ist schon lange fasziniert vom Blaulicht und freute sich sehr auf das Feuerwehrfest. Gerade erst mit den Zehenspitzen auf dem Boden wieder angelangt, lief er auch schon weiter, um sich einen der vier roten Einsatzwagen näher anzuschauen.

Zum ersten Mal hatten sich die Liburer Feuerwehrmänner anlässlich ihres Jahresfestes den Kletterparcours der Löschgruppe Lövenich ausgeliehen, um den Kindern und Jugendlichen ein kleines Abenteuer zu bieten. So stand die Drehleiter auf dem Hof und hinunter hingen zahlreiche Seile und Hölzer, an denen Wagemutige herauf klettern konnten.

Leidenschaft fürs Blaulicht

Genau um diesen Nachwuchs dreht sich momentan viel bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Wir haben schon etwas mit Personalmangel zu kämpfen“, berichtete Daniel Schuboth von der Löschgruppe. Zum einen kämen weniger junge Leute durch den Wegfall der Wehrpflicht. Früher konnte man durch eine achtjährige Verpflichtung bei der Feuerwehr den Dienst bei der Bundeswehr umgehen. Zum anderen fehle bei vielen auch die Motivation, sich bei der Feuerwehr zu engagieren.

„Bei den jüngsten Hochwassern in Deutschland hat nun die Bevölkerung gesehen, wie wichtig die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ist. Ich hoffe, dass sich dadurch mehr Leute für das Engagement entscheiden“, so Schuboth zuversichtlich. „Immerhin beschert uns die Arbeit mit Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren Nachwuchs.“ Momentan unterstützen 22 Aktive und 20 Jugendliche die Arbeit der Löschgruppe in Libur. „Wenn man Angst vor den Gefahren hat, kann man sich auch im Technischen Dienst engagieren“, erklärte Schuboth. „Dort gehört es zu den Aufgaben der Freiwilligen, sich beispielsweise um die Wartung und Pflege der Geräte zu kümmern.“

Einige der Kinder, die gerade einmal laufen konnten, würden sich bestimmt als zukünftige Feuerwehrleute eignen, solange sie ihre offensichtliche Leidenschaft für das Blaulicht in den nächsten Jahren nicht verlieren.

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