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Geliebtes Porz: Gekommen um zu bleiben

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Stolz bei der gemeinsamen Buchpräsentation: Karin Schiekel, Renate Naber, Barbara Wittko und Jürgen Auth (v. l.) Foto: Michael Heeg
14 Porzer Migrantinnen berichten in „Geliebtes Porz – Wie ich hierher gekommen bin“ über ihre Herkunft und was sie dazu bewegt hat, nach Köln auszuwandern. Unterstützt wurden sie beim Buchprojekt von Sozialraumkoordinator Jürgen Auth.  Von
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Finkenberg

„Geliebtes Porz – Wie ich hierher gekommen bin“, so lautet der Titel der Dokumentation über immigrierte Frauen aus Finkenberg und Gremberghoven. Die Autorin Renate Naber hat das 75 Seiten umfassende Buch mit Unterstützung von Sozialraumkoordinator Jürgen Auth und der Leiterin des Bürgerzentrums Finkenberg, Barbara Wittko, geschrieben. 14 Frauen erzählen dabei unterschiedliche Geschichten über Heimat, Kindheit und ihren Weg nach Deutschland.

Die Idee zu dem Werk ist beim monatlichen Café International im Bürgerzentrum Finkenberg entstanden. Dort treffen sich regelmäßig Menschen – hauptsächlich Frauen – aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Renate Naber hat ihre Geschichten gesammelt und aufgeschrieben.

„Viele der Frauen waren sehr erstaunt darüber, dass sich jemand für ihre ganz persönlichen Erzählungen interessiert“, sagte die Autorin bei der Buchpräsentation. Einige Frauen haben ihre Geschichten sogar selbst aufgeschrieben, diese wurden von Naber lediglich redigiert.

Buch zeigt die Vielfalt der Porzer Bevölkerung

In dem Buch wird die beeindruckende Vielfalt der Porzer Bevölkerung deutlich. Ob aus Bayern, dem Iran, der Türkei oder ehemaligen Ostblock-Ländern – trotz einer oft unterschiedlichen Lebensgeschichte gibt es viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören auch ganz banale Dinge, wie Spiele in der Kindheit oder das Lieblingsessen. „Außerdem haben alle Frauen in Porz ihre neue Heimat gefunden“, sagte Sozialraumkoordinator Jürgen Auth.

Die drei Organisatoren wollten mit dem Buch erreichen, dass die Frauen ihre spannenden Lebensgeschichten nicht nur für sich behalten, sondern auch möglichst vielen anderen Menschen zugänglich machen. Das Café International biete dafür optimale Möglichkeiten. „Es gibt keinen besseren Weg für Integration als den direkten Austausch“, so Bürgerzentrumsleiterin Wittko.

Bewusst haben sich die Organisatoren dafür entschieden, zunächst nur Frauen ihre Geschichten erzählen zu lassen. Bei den zahlreichen Veranstaltungen im Bürgerzentrum Finkenberg sind nämlich fast ausschließlich weibliche Teilnehmer anwesend. „Die Männer sitzen meistens in Teestuben oder müssen arbeiten, daher ist der Frauenanteil bei den Treffen deutlich höher“, erklärte Naber. Ihr kommendes Projekt soll aber auch die Erlebnisse von Männern berücksichtigen.

Das Buch „Geliebtes Porz – Wie ich hierher gekommen bin“ ist ab sofort in Porzer Buchhandlungen für 7,50 Euro erhältlich.

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