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Kommentar: Grundschulausbau schnell entscheiden

Pause in der Grundschule Kupfergasse: Die nutzen die Kinder auch bei Regenwetter lieber auf dem Schulhof. Foto: Roland Schriefer
Die Grundschule Kupfergasse platzt aus alle Nähten und plant den fünfzügigen Ausbau. Zur Recht, denn schon jetzt ist zu wenig Platz für alle Neuanmeldungen. Die neuen Wohngebiete in Urbach sind bisher noch nicht einmal berücksichtigt.  Von
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Urbach. 

Zum Glück mahlen die Mühlen der Stadtverwaltung langsam. Denn deshalb wurde das alte Gebäude der Grundschule Kupfergasse noch nicht, wie eigentlich geplant, abgerissen. Es wird wieder benötigt, nämlich für den offenen Ganztagsbetrieb, für den mehr als 200 Kinder angemeldet wurden. Im Neubau ist kein Platz. Es ist auch zu wenig Platz für die mehr als 130 Neuanmeldungen.

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Müßig, darüber nachzusinnen, warum der erst 2007 eröffnete Bau schon zu klein ist. Jetzt zählen nur noch die Fakten: Er ist zu klein. Dieser Umstand darf nicht zulasten der Kinder gehen, deren Eltern sich meist viel Mühe mit der Auswahl der ersten Schule für ihr Kind gemacht haben. Ihnen jetzt eine Ablehnung zu schicken, grenzt an Hohn. Und: Um dem Elternwillen gerecht werden zu können, wurden schließlich die Schulbezirke aufgelöst.

Außerdem sind in Urbach Wohngebiete entstanden, die Familien angezogen haben. Weniger Anmeldungen wird es also künftig nicht geben. Weil das Abrissverfahren nicht in Gang gekommen ist, steht die alte Schule noch. Jetzt gilt es, sie zu nutzen. Allerdings muss die Verwaltung auf die Tube drücken: Entscheidung fällen und im kommenden halben Jahr die Fünfzügigkeit installieren.

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