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Kommentar: Mehr Parkplätze für Wahn

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Für viele Pendler ist es die einzige Möglichkeit: Sie müssen ihren Pkw auf dem Acker abstellen, weil die legalen Parkplätze belegt sind. Foto: Roland Schriefer
Seit 13 Jahren wird der Bau eines neuen Parkhauses am S-Bahnhof Wahn diskutiert - ohne Ergebnis. Wer seine Bürger dazu bewegen will vom Auto auf die Bahn umzusteigen, sollte auch die entsprechenden Angebote schaffen. Ein Kommentar.  Von
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Wahn

Wieder einmal hat die Stadt ein Projekt nicht konsequent vorangetrieben. Das schon vor 13 Jahren heiß diskutierte Parkhaus am Wahner Bahnhof kann nicht gebaut werden, weil jetzt, da das Grundstück endlich zur Verfügung steht, kein Geld mehr da ist. Bei diesem Bauvorhaben hätte das Land 80 Prozent der Kosten übernommen, der Kölner Anteil hätte vergleichsweise bescheidene 250 000 Euro betragen. Und diese Summe soll eine Millionenstadt wie Köln nicht aufbringen können? Kaum zu glauben. Will man die Bürger zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn bewegen, muss dafür gesorgt werden, dass das ohne Dauerstress geht. Den haben aber die Pendler, die in Wahn, Lind, Libur, Zündorf wohnen und in Köln arbeiten seit langem. Die S-Bahn ist die einzige vernünftige Alternative zum Pkw. Eine rechtsrheinische Ringbahn ist nicht in Sicht, und wer glaubt eigentlich noch an die Verlängerung der Linie 7.

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Aber Bahnhöfe müssen auch für diejenigen erreichbar sein, die abseits wohnen, in Libur etwa oder in Langel. Das gelingt in Kölns flächenmäßig größtem Stadtbezirk nur bedingt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sportliche oder um Fitness bemühte Menschen würden ja gerne mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren. Nur mit der Unterbringung von Rädern ist es am Wahner Bahnhof leider auch nicht weit her.

Ein privater Investor hat der Stadt jetzt gezeigt, wie es geht: Die Freiherr von Eltz’sche Verwaltung hat das Grundstück gekauft und einen Bauantrag für eine Parkfläche gestellt, auf der 150 Pkw Platz haben. Das ist aber nur die Hälfte der einst für das Parkhaus geplanten 300 Stellflächen. Ob das allerdings den Parkdruck auf Dauer mindert, ist fraglich.

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