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Lehrstellenbörse: Ausbildung am Flughafen

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Bernhard Steinmetz, Leiter der Personalabteilung der Flughafengesellschaft, lädt zum ersten Mal zu einer Ausbildungsbörse ein. Foto: Roland Schriefer
Die Flughafengesellschaft und weitere Unternehmen aus der Umgebung des Airports stellen ihre Arbeitsmöglichkeiten vor. Interessierte mit allen Schulabschlüssen können sich so einen Einblick über das Angebot verschaffen.  Von
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„Heb ab in deine Zukunft“ heißt es am Freitag, den 5. Juli, am Flughafen Köln/Bonn. Dann zeigen die Flughafengesellschaft und rund zwei Dutzend weitere Unternehmen, die ihren Firmensitz in der Umgebung haben, welchen Beruf man im Umfeld des Flughafens erlernen kann. Denn dafür, dass Reisende nach Hawaii, auf die Seychellen oder nur einen Katzensprung weit nach Hamburg und München fliegen können und dass ihr Gepäck auch ordentlich verladen wird, sorgen nicht nur die rund 1800 Mitarbeiter der Flughafengesellschaft. „Der Airport ist wie eine kleine Stadt“, sagt Bernd Steinmetz, Personalchef der Flughafengesellschaft. „Hier gibt es viele Unternehmen und viele unterschiedliche Berufe.“ Denn um den Betrieb in dieser kleinen Stadt aufrechterhalten zu können, werden Bürokaufleute, Fachkräfte für Schutz und Sicherheit, für Lagerlogistik, Mechatroniker und Anlagenmechaniker, Betriebswirte, Ingenieure und mehr benötigt. „Viele dieser Berufe bilden wir aus“, sagt Steinmetz. „Wir haben alleine für das kommende Jahr 15 neue Auszubildende angenommen. Dazu kommen rund 40 Mitarbeiter, die in halbjährigen Kursen zu Flugabfertigern geschult werden. „Das ist eine von IHK anerkannter Ausbildung“, sagt Steinmetz. Die Voraussetzungen für diesen Beruf seien körperliche Fitness und Grundkenntnisse der Deutschen Sprache. „Das ist auch etwas für junge Menschen ohne qualifizierten Schulabschluss“, sagt der Personalchef.

Breites Spektrum

An der von der IHK Köln und der Flughafengesellschaft organisierten Ausbildungsbörse rund um den Köln Bonn Airport nehmen rund zwei Dutzend Unternehmen teil. Sie stellen ihre Berufsmöglichkeiten am Freitag, 5. Juli, von 10 bis 14 Uhr am Terminal 2D auf der Abflugebene vor.

Teilnehmer sind unter anderem das Ärztezentrum medical dental suite, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Luftwache Köln der Bundeswehr. Zudem beteiligen sich verschiedene Gastronomie- und Logistikunternehmen.
Die Bundesagentur für Arbeit, die IHK, StudiMed und die Beratungsstelle für Nachwuchskräfte BQN Köln werden zudem über Ausbildungsmöglichkeiten informieren. (rs)

Für junge Leute mit Fachhochschul- oder Hochschulreife bietet die Flughafengesellschaft Duale Ausbildungsgänge in Fächern wie Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Ingenieurswesen. „Bei uns kann ein Student zum Beispiel eine Diplomarbeit zum Thema Prozessoptimierung im Bodenverkehrsdienst schreiben“, sagt Steinmetz.

Wenn auch der Anker, so ist die Flughafengesellschaft aber nur eines der Unternehmen, die am Flughafen Köln/Bonn tätig sind. „Wir haben hier ein Ärztezentrum, Restaurants, einen Supermarkt, Reisebüros und Logistik-Unternehmen.“ Alles in allem dürften es an die hundert junge Menschen sein, die in dieser kleinen Stadt ihren zukünftigen Beruf erlernen.

Das ganze Spektrum wird am kommenden Freitag bei der ersten Ausbildungsbörse am Terminal 2D in der Abflugebene gezeigt. Organisiert von der IHK Köln und der Flughafengesellschaft werden zwei Dutzend Unternehmen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen.

„An qualifizierten Bewerbern mangelt es nicht“, sagt Steinmetz. Aber die Bandbreite stimme leider nicht immer. „Die meisten Bewerber, die zu uns kommen, möchten einen kaufmännischen Beruf erlernen, technische Berufe sind weniger gefragt.“ Dabei biete die Flughafengesellschaft gerade in diesen Bereichen Besonderes. Kfz-Mechatroniker zum Beispiel würden anders als in vielen Autohäusern die unterschiedlichsten Fahrzeuge und Geräte kennenlernen. „Wir sind auch eines der wenigen Unternehmen, die Werksfeuerwehrleute ausbilden“, sagt Steinmetz. Deren Aussichten seien besonders gut. „Alleine aus dem diesjährigen Jahrgang haben wir vier Auszubildende in feste Anstellungsverhältnisse übernommen.“

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