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Pro-Köln: Vereinzelte Angriffe auf Ultrarechte

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Vom Aussiedlerwohnheim in Poll aus setzten sich die rechten Demonstranten in Bewegung.  Foto: Arton Krasniqi
Aktivisten von pro Köln und pro NRW demonstrierten am Samstag gegen den ihrer Meinung nach missbräuchlichen Umgang mit dem deutschen Asylrecht. Gegendemonstranten bewarfen die Ultrarechten vereinzelt mit Tomaten und Böllern.
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Köln

Etwa vierzig Anhänger der rechtsextremen Parteien Pro Köln und Pro NRW haben am Samstag vor drei Kölner Aussiedlerwohnheimen demonstriert. Vor den Heimen in Poll, Zollstock und Weiden trafen sie auf etwa 250 Gegendemonstranten, die sich in einem breiten Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Vereinen organisiert hatten. Die Veranstaltungen in Poll und Weiden verliefen friedlich. Lediglich an der Vorgebirgsstraße kam es zu kleineren Zusammenstößen zwischen den Demonstranten.

Vereinzelt wurden Tomaten und Böller auf die Ultrarechten geworden.
Vereinzelt wurden Tomaten und Böller auf die Ultrarechten geworden.
Foto: Arton Krasniqi

Vereinzelt wurden Tomaten und Böller auf die Ultrarechten geworden. Die Polizei nahm sechs linke Demonstranten in Gewahrsam. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck sagte: "In Köln ist kein Platz für Rassisten, egal welcher Coleur." In seiner Rede bezeichnete das Pro Köln-Ratsmitglied Jörg Uckermann Volker Beck als "warmen Bundestagsabgeordneten", der wisse, "wie man sich von hinten nach vorne durcharbeitet." Beck ist homosexuell und hat Strafanzeige erstattet.

Die Gegendemonstranten nannte Uckermann eine "rot-grüne SA". Alle Veranstaltungen wurden von einem Grossaufgebot der Polizei begleitet. Vereinzelt kam es zu Verkehrsbehinderungen. (bls)

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